kismailer.com https://kismailer.com/blog/ Wed, 13 May 2026 08:09:26 +0000 de-DE hourly 1 Exklusive Einladung zu „DFY Coaching Letters" https://kismailer.com/blog/exklusive-einladung-zu-dfy-coaching-letters/ https://kismailer.com/blog/exklusive-einladung-zu-dfy-coaching-letters/#comments Sun, 07 Sep 2025 14:55:00 +0000 https://kismailer.com/blog/exklusive-einladung-zu-dfy-coaching-letters/ Weiterlesen

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Da du bereits unsere Sample-Newsletter basierend auf deinem Content gesehen hast, weißt du genau, was du bekommst Ich habe mit diesem System und weniger als 100 Newsletter-Abonnenten 14.000€ Coaching-Umsatz gemacht.

Diesen Monat öffnen wir 5 neue Plätze für unser „DFY Coaching Letters" System, um aus jedem deiner Posts Coaching-Anfragen zu machen, ohne selbst Newsletter schreiben oder E-Mail-Marketing lernen zu müssen.

In den nächsten 12 Wochen etablieren wir die drei Säulen des „DFY Coaching Letters" Systems in deinem Business, sodass du mit null zusätzlichem Aufwand mehr qualifizierte Coaching-Anfragen bekommst als jetzt.

Die langfristige Vision

In 12 Monaten hast du nicht nur mehr Kunden.

Du hast ein Asset aufgebaut, das €50.000+ wert ist und dir gehört: Eine E-Mail-Liste von qualifizierten Interessenten, die dich kennen, dir vertrauen und bereit sind, dein Coaching zu buchen.

1. Säule: Content-to-Newsletter Transformation

Wir verwandeln jeden deiner Posts automatisch in verkaufsoptimierte Newsletter. Du postest weiter wie gewohnt, wir machen daraus Coaching-Anfragen.

Jeder Newsletter wird von einem Profi-Copywriter geschrieben, klingt nach dir, aber verkauft für dich.

2. Säule: Evergreen Welcome-Sequenz

Die besten Newsletter bringen nichts, wenn neue Abonnenten nicht systematisch aufgewärmt werden.

Deswegen erstellen wir eine 7-teilige Welcome-Sequenz, die neue Interessenten automatisch zu Coaching-Calls führt.

Läuft komplett automatisch, 24/7, ohne dass du etwas tun musst.

3. Säule: Kontinuierliche Verbesserung

Wir schreiben Newsletter für mehrere Coaches gleichzeitig. Dabei lernen wir ständig, was am besten funktioniert. Diese Learnings fließen automatisch in deine Newsletter ein.

Du profitierst von allen Erkenntnissen, die wir aus hunderten von Newslettern gewinnen (ohne dass du etwas tun musst).

Was du bekommst

Setup & Fundamentals

  • Conversion-optimierte Landing Page
  • 7-teilige Evergreen Welcome-Sequenz
  • Professionelles E-Mail-Tool (12 Monate inklusive)
  • Komplettes System-Setup

Laufender Premium-Service

  • 1-3 verkaufsoptimierte Newsletter pro Woche
  • Profi-Copywriter mit 12 Jahren Erfahrung
  • Wöchentliche Performance-Optimierung

Ablauf

Die erste Woche: Sofort-Start

Mit großer Wahrscheinlichkeit hast du bereits Content, den wir sofort verwenden können.

Deswegen schauen wir uns im ersten Call deine besten Posts an und erstellen daraus die ersten 3 Newsletter. Gleichzeitig richten wir dein komplettes System ein.

  • Du hast deinen „1 zu 1" Setup-Call
  • Wir erstellen deine Landing Page und richten das E-Mail-Tool ein
  • Du bekommst deine ersten 3 Newsletter (ready to send)
  • Deine Welcome-Sequenz geht live

Woche 2–8: System läuft

Du postest weiter wie gewohnt. Wir verwandeln jeden Post in einen verkaufsoptimierten Newsletter und versenden ihn an deine Liste.

Du bekommst wöchentlich Updates und Performance-Reports, musst aber nichts selbst machen.

  • 1-3 Newsletter pro Woche (je nach gewähltem Paket)
  • Kontinuierliche Optimierung
  • Wöchentliche Performance-Reports
  • Erste Coaching-Anfragen aus dem Newsletter

Woche 8–12: Asset-Building

Dein Newsletter-System sorgt zu diesem Punkt für konstante Coaching-Anfragen.

Gleichzeitig baust du ein wertvolles Asset auf: Eine qualifizierte E-Mail-Liste, die dir gehört und kontinuierlich wächst.

  • Vollautomatisiertes System für konstante Coaching-Anfragen
  • Wachsende, qualifizierte E-Mail-Liste
  • Planbare, vorhersagbare Umsätze

So kommst du von Phase 1 zu Phase 3

Wir machen alles für dich. Du postest weiter wie gewohnt, wir verwandeln deinen Content in Newsletter und versenden sie.

Wöchentliche Updates per E-Mail, damit du weißt, was läuft. Monatlicher Strategie-Call für Optimierung und Skalierung.

Du kannst uns auch jederzeit (zu normalen Zeiten) schreiben, wenn du Fragen hast oder spezielle Wünsche für die nächsten Newsletter.

Dein Investment

Wir haben dir den Start möglichst einfach gemacht. Die erste Woche (komplettes Setup + erste Newsletter) kostet nur 69€, damit du ohne Risiko testen kannst.

Ab der zweiten Woche:

  • 1 Newsletter/Woche: 69€
  • 2 Newsletter/Woche: 129€
  • 3 Newsletter/Woche: 179€

Wir sind keine Fans von Knebelverträgen, deswegen gibt es keine Mindestlaufzeit. Du kannst wöchentlich kündigen. Ob du nur eine Woche oder 3 Jahre dabei bleibst, ist ganz dir überlassen.

Unsere Garantie: Mindestens 3 qualifizierte Coaching-Anfragen in den ersten 30 Tagen oder 100% Geld zurück. Du behältst trotzdem alles (Welcome-Sequenz, Landing Page, E-Mail-Tool-Zugang für 1 Jahr).

Hinweis: Da wir durch die intensive Betreuung immer nur mit einer begrenzten Anzahl Coaches gleichzeitig arbeiten können, öffnen wir diesen Monat nur 5 neue Plätze.

Warum das funktioniert

E-Mails kommen an. Menschen lesen sie. Und ein Newsletter ist der natürliche Ort, um dein Coaching zu verkaufen, ohne aufdringlich zu sein.

Das Problem der meisten Coaches: Sie schreiben Newsletter wie Social Media Posts. Mehrwert, Mehrwert, Mehrwert. Dabei funktioniert E-Mail-Marketing völlig anders.

Wir schreiben Newsletter, die verkaufen. Authentisch, aber effektiv.

Ja, du könntest das alles selbst machen. Verkaufspsychologie lernen, Copywriting studieren, A/B-Tests durchführen. Du könntest Monate investieren, um herauszufinden, was funktioniert.

Oder du lässt uns das machen, während du das tust, was du am besten kannst: Coachen.

Stell dir vor:

In 90 Tagen checkst du deine E-Mails und siehst Coaching-Anfrage nach Coaching-Anfrage. Nicht durch Kaltqakquise oder durch Empfehlungen, sondern von Menschen, die deine Newsletter gelesen haben und dir bereits vertrauen.

  • Sie kennen dich.
  • Sie schätzen deine Expertise.
  • Sie sind bereit zu zahlen.

Du musst nicht mehr hoffen, dass der Algorithmus deine Posts zeigt.

Du musst nicht mehr kalt akquirieren.

Du hast ein System, das für dich arbeitet.

Jeden Tag. Automatisch. Vorhersagbar.

Wenn du jetzt sofort loslegen willst, kannst du hier den ersten Schritt machen:

[15-MINUTEN STRATEGIE-CALL BUCHEN →]

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Was ist Dropservicing und wie fängst du damit an? https://kismailer.com/blog/dropservicing/ https://kismailer.com/blog/dropservicing/#comments Sat, 25 Jan 2025 15:51:00 +0000 https://kismailer.com/blog/dropservicing/   Was ist Dropservicing (Definition)? >  Unterschied zwischen Dropshipping und -Servicing? >  Welche Dienstleistungen eignen sich für Dropservicing? >  Vorteile von Dropservicing >  Nachteile von Dropservicing >  So startest du in 5 Schritten >  Häufige Fragen zum Thema Dropservicing : Was hat es damit genau auf sich? Beim Dropservicing werden vom Unternehmen bestimmte Dienstleistungen angeboten, die [...] ]]> Wer online Geld verdienen will, hat mehrere Möglichkeiten.

Und mit „Dropservicing“ ist noch eine vielsprechende Option hinzu gekommen.

In diesem Artikel erfährst du, was es mit diesem Geschäftsmodell genau auf sich hat, worauf du achten solltest und wie du dein eigenes „Dropservice“-Business startest.

Dropservicing: Was hat es damit genau auf sich?

Beim Dropservicing werden vom Unternehmen bestimmte Dienstleistungen angeboten, die er aber nicht selber ausführt. Die Ausführung dieser Dienstleistungen wird an eine dritte Partei weitergegeben.

Das Geschäftsmodell Dropservicing erklärt

Der Anbieter des Dropservicings erhält die Differenz zwischen den Kosten, die für den Endkunden anfallen, und den Kosten, die für den eigentlichen Dienstleister anfallen.

Auf normalen Weg kann eine spezielle Dienstleistung nur dann angeboten werden, wenn das Unternehmen über die notwendigen Fachkenntnisse und Erfahrungen verfügt.

Beim Dropservicing ist das nicht notwendig, weil diese Tätigkeiten an eine dritte Partei (Freiberufler) übergeben werden.

Unterschied zwischen Dropshipping und Dropservice

Dropshipping ist vielen Menschen ein Begriff. Dieses System ermöglicht es einen schnellen E-Commerce-Aufbau ohne hohe Investitionen und der Bereitstellung eines Lagers.

Der Online-Shop lässt sich quasi aus den eigenen vier Wänden realisieren. 

Es sind weder größere Räumlichkeiten vonnöten, noch müssen die Produkte selber im Voraus beschafft werden. Geht beim Online-Shop eine Bestellung ein, wird diese dann direkt an den Hersteller der Produkte übermittelt.

Dieser übernimmt sämtliche logistischen Angelegenheiten, wie auch das Retourenmanagement. Die Produkte werden im Namen des Händlers an den Kunden versandt, der davon in der Regel gar nichts mitbekommt. Auch hier erhält der Händler die Differenz zwischen dem Endpreis und den Kosten, die für den Hersteller anfallen.

Beim Dropservicing handelt es sich um das gleiche System, nur dass es sich auf das Anbieten von Dienstleistungen konzentriert und nicht auf physische Produkte.

Hier werden Dienstleistungen angeboten, die der Anbieter gar nicht selber ausführt.

Es handelt sich hierbei meist um Bereiche wie das Verfassen von Texten, Social Media Management oder Graphic Design. Kommt ein Auftrag an das Dropservicer herein, wird dieser direkt an den Freiberufler übergeben, der die Arbeit dann ausführt.

Der grundsätzliche Unterschied zwischen beiden Formen besteht darin, dass sich das Dropshipping auf das Anbieten von physischen Produkten konzentriert, während das Dropservicing Dienstleistungen weitergibt.

Ein weiterer grundlegender Unterschied ist der, dass es sich beim Dropservicing um eine relativ junge Variante handelt – im Gegensatz zum Dropshipping, welches schon seit einigen Jahren erfolgreich umgesetzt wird. 

  • Für Dropshipping ist es demnach relativ einfach, die passenden Hersteller zu finden und die Produkte in den Shop zu integrieren. Es existieren bereits viele Anbieter, die das Leben von Dropshippern erleichtern.
  • Beim Dropservicing kann dieses Unterfangen leicht zu einer großen Herausforderung werden, denn die passenden Dienstleister für das eigene Unternehmen zu finden, kann mit großen Schwierigkeiten verbunden sein.

Welche Dienstleistungen eignen sich für Dropservicing?

Es gibt kaum Einschränkungen dafür, was outgesourct werden kann. Tendenziell kommen für einen Dropservice folgende Dienstleistungen infrage:

  • Grafikdesign
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Virtuelle Assistenz
  • Social Media Management
  • Linkbuilding
  • E-Mail-Marketing
  • Lead Generierung
  • Verfassen von hochwertigem Content
  • Erstellung von Videos
  • Bearbeitung von Videos
  • Verfassen von Werbeanzeigen
  • Gastbeiträge
  • User Testing
  • Voice Over

... und viele weitere.

Wichtig ist bei den Dienstleistungen, dass du dich für einen Bereich entscheidest, wo du dich auch auskennst. Nur durch die eigene Expertise kannst du Kunden auf deine Webseite ziehen, die Qualität gewährleisten und deinen Umsatz ankurbeln.

Vor- und Nachteile, die mit dem Dropservicing verbunden sind

Im Anschluss wollen wir dir die wesentlichen Vor- und Nachteile auflisten, auf die du dich gefasst machen musst, wenn du dich für Dropservicing entscheidest.

Das sind die Vorteile von Dropservicing

1. Du hast niedrige Investitionskosten

Ein wesentlicher Vorteil dieser Variante ist, dass du selber z.B. kein Webdesigner sein musst, um eine Webseite zu designen.

Du brauchst also weder die notwendige Erfahrung, fundierte Kenntnisse oder gar eine anerkannte Ausbildung, um die (meisten) Dienstleistung anbieten zu können – von Vorteil ist es natürlich trotzdem.

Das einzige, was du benötigst, ist einen Computer mit Internetverbindung sowie eine eigene Webseite. Sind diese Voraussetzungen gegeben, kannst du in das Business starten.

Im Gegensatz zu stationären Geschäften musst du nicht in die notwendigen Räumlichkeiten und Ausstattung investieren, sowie teures Personal einzustellen.

Gerade dieses Unterfangen kann in bestimmten Städten schnell ein finanzielles Problem werden, die Mieten sind oft sehr hoch.

Aber... Um Kunden zu gewinnen, solltest du in einige Weiterbildungen investieren. Diese sind oft Teil kostenlos verfügbar über Youtube oder diverse Blogs. Sowieso sind die Kosten für diese Investitionen überschaubar.

2. Du brauchst wenig technisches Know-how

Je nachdem wie deine eigenen Programmierkenntnisse sind, kannst du deine eigene Webseite aufziehen oder dich für eine fertig Komplettlösung entscheiden. 

Wir empfehlen dir Chimpify (Provisionslink), da es mit diesem Tool sehr einfach ist, eine schöne, schnelle und moderne Webseite zu bauen – Ja, diese Webseite nutzt Chimpify 😉.

...

3. Dich erwarten hohe Umsätze

Dienstleistungen vom Experten sind meist teurer als die meisten „normalen“ Produkte, die du online kaufen kannst.

Während du beim Dropshipping neben den Kosten für das eigentliche Produkt noch die Hersteller- und Versandkosten abziehen musst, sind es beim Dropservicing nur die Dienstleistungen, die zu der Differenz führen und schließlich deinen Profit ausmachen.

4. Du kannst „modern“ von überall arbeiten

Stellst du ein Dropservice-Business erfolgreich auf die Beine, profitierst du von viel Flexibilität.

Du kannst dein Unternehmen aus den eigenen vier Wänden starten und flexibel zu jeder Tages- und Nachtzeit von jedem Ort der Welt arbeiten. Du bist an keine geregelten Arbeitszeiten gebunden und kannst deine Tätigkeiten an deinen persönlichen Biorhythmus ausrichten.

Egal, ob du lieber in den Morgenstunden aktiv bist oder zu den Nachteulen zählst – deine Arbeitszeiten kannst du dir frei nach deinen individuellen Vorstellungen einteilen.

Du bist nicht an einen bestimmten Ort gebunden und kannst deine Arbeit von jedem Ort der Welt ausführen. Daneben kannst du deine Dienstleistung auch an jedem Ort der Welt anbieten und deinen Umsatz damit deutlich erhöhen.

5. Regelmäßiges Einkommen

Ohne zusätzliche Investitionen profitierst du von einem regelmäßigen und wiederkehrenden Einkommen (bei den passenden Dienstleistungen).

Du musst nicht (wie bei Dropshipping) dauernd neue Produkte finden oder gar wie bei der klassischen Variante immer wieder in neue Produkte, neue Produktionstechniken oder Maschinen investieren.

Und selbst ohne diese Investition profitierst du von einem regelmäßigen Einkommen.

6. Du benötigst keine professionellen Kenntnisse

Diesen Aspekt haben wir weiter oben bereits angesprochen. Im Grunde kannst du das Business auf die Beine stellen, ohne irgendwelche Erfahrungen oder Kenntnisse auf diesem Gebiet haben zu müssen.

Allerdings musst du dabei bedenken, dass du eine Webseite erstellst, damit die Kunden auf dich aufmerksam werden. Diese Aufmerksamkeit von Kunden fliegt dir nicht einfach zu.

Ein wichtiger Marketing-Aspekt bleibt: Du musst deine potenzielle Zielgruppe von deinem Angebot überzeugen. Die eigene Webseite ist dabei der Dreh- und Angelpunkt.

Besonders vorteilhaft ist das Führen von Blogs, um Kunden die Dienstleistungen schmackhaft zu machen. Um solche Artikel produzieren zu können, benötigst du allerdings die notwendigen Kenntnisse (bzw. outsourcst auch hier).

So oder so: Du solltest dich schon vorab mit deiner Nische vertraut machen.

Nach Möglichkeit sollte es ein Bereich sein, indem du dich gut auskennst und wo du selber gute Kenntnisse besitzt. Diese Kenntnisse kannst du mit der Zeit etwas ausbauen (durch Sekundärliteratur, Videos oder Online-Kurse).

7. Du brauchst keine Logistik

Dienstleistungen laufen heute fast vollständig digital ab.

Das bedeutet, du hast es nicht mit physischen Produkten, sondern primär mit digitalen Produkten zu tun, die du deiner Kundschaft zur Verfügung stellst.

Kurz: Du musst dir über sämtliche logistische Angelegenheiten keinerlei Gedanken machen. Weder brauchst du einen Lagerraum, noch musst du dich um den Versand von Produkten und das Retourenmanagement kümmern.

Besonders das Retourenmanagement kostet viele Unternehmen, die mit physischen Produkten handeln, eine Menge Zeit und Geld.

Deine Kunden wiederum profitieren von einer sehr geringen Wartezeit im Gegensatz zum Versand von bestimmten Produkten. Während sie oft lange auf das Eintreffen von Produkten warten müssen, können sie von Dienstleistungen unmittelbar profitieren.

Das hängt wiederum von deinem Business und wie schnell du deine Dienstleistungen zur Verfügung stellen kannst.

Die Nachteile von Dropservicing

Die größten Herausforderungen, die mit dem Dropservicing verbunden sind, ...

  •  zunächst einmal eine passende Nische zu finden
  • Freiberufler aufzutreiben, die auch zuverlässig sind und ihre Dienstleistungen zeitnah ausführen.

Die richtige Nische ist ein fundamentales Element, um in diesem Business Fuß zu fassen.

Hier musst du dich vorab genauer mit dem Markt und der Konkurrenz auseinandersetzen, aber auch mit etwaigen Trends.

Ist die Konkurrenz besonders groß, wirst du es schwer haben, die potentielle Zielgruppe auf dich und dein Angebot aufmerksam zu machen. Auf der anderen Seite sollte es auch keine Nische sein, die nur für ein paar wenige Personen infrage kommt.

Auch die Trends solltest du genauer beachten: Handelt es sich um einen kurzfristigen oder einen langfristigen Trend? Diese Trends kannst du ganz leicht über Google Trends ausfindig machen.

Als externe Partei sind bei Dropservicing meist Freiberufler involviert. Im Internet gibt es zahlreiche Freiberufler, die verschiedenste Dienstleistungen anbieten.

Möchtest du dein Dropservice-Business aufbauen, wird es dir also nicht an Angeboten mangeln. Die Schwierigkeit wird darin bestehen, an wirklich gute Freelancer zu kommen, die ihre Arbeit qualitativ hochwertig und zeitnah abliefern.

Es ist ratsam, Freelancern Testaufgaben zu geben, um herauszufinden, wie zuverlässig sie sind.

So startest du dein Dropservicing Business in 5 Schritten

Bevor du dein Dropservicing-Business startest, solltest du einen klaren Fahrplan haben. Mit den folgenden fünf Schritten legst du den Grundstein für deinen Erfolg: Wir zeigen dir, wie du eine profitable Nische identifizierst, zuverlässige Service Provider findest, deine Marke authentisch aufbaust, durch zielgerichtetes Marketing Kunden anziehst und schließlich deinen ersten Verkauf realisierst. Jeder dieser Schritte ist entscheidend, um langfristig am Markt zu bestehen und dein Unternehmen nachhaltig zu entwickeln. Folge diesem Leitfaden, um systematisch und zielorientiert in die Welt des Dropservicing einzutauchen.

1. Finde deine Nische

Um in das Dropservicing-Business zu starten, benötigst du eine Nische. Es ist oft nicht leicht, die eigene Nische zu finden und vor allem eine, die gutes Potenzial hat.

Um eine profitable Nische zu finden, solltest du dir verschiedenste Fragen einmal durch den Kopf gehen lassen:

  • Gibt es einen Bereich, wo du bereits fundierte Fachkenntnisse hast und mit dem du dich in der Freizeit oft beschäftigst?
  • Vielleicht gibt es ein Thema, wo du schon oft durch Freunde und Bekannte um Hilfe gefragt wirst?
  • Oder gibt es eine Tätigkeit, die du schon seit der Kindheit mit Leidenschaft ausführst?
  • Ist es ein Nische, die wächst und nicht schrumpft? (z.B. „Digitalisierung“ vs „Faxmaschine“)

Hast du eine Idee, solltest du dich im nächsten Schritt mit der Nachfrage, dem möglichen Gewinn und den Erfolgsaussichten auseinandersetzen.

2. Finde deinen Service-Provider

Im nächsten Schritt geht es darum, passende Freelancer ausfindig zu machen.

Das ist ein wichtiger Schritt. Die Kenntnisse und die abgelieferte Qualität der Arbeit von deinen Freelancern entscheiden immerhin über den Erfolg oder Misserfolg von deinem Unternehmen.

Werfe daher einen genauen Blick auf die Erfahrungen, Kenntnisse, Portfolio und den beruflichen Werdegang des ausgewählten Freelancers.

Vielleicht stehen dir diese Kenntnisse noch nicht unmittelbar zur Verfügung und du musst in Weiterbildungen des Freelancers investieren. Schaue hier genau hin, was erforderlich ist, damit deine Erwartungen erfüllt werden.

Vorab ist es wichtig, dass du dir genaue Gedanken darüber machst, welche Qualitäten du von deinen Freelancern erwartest. Im Anschluss kannst du ausgewählte Kandidaten auswählen.

Aber nicht nur die Kenntnisse spielen eine entscheidende Rolle, sondern auch die Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit. Schließlich musst du dir um die Kommunikation mit den Freelancern noch einige Gedanken machen.

Im besten Fall arbeitest du lange mit diesen Freelancern zusammen. Deswegen ist es wichtig, dass keine Kommunikationsprobleme entstehen und du einfach vermitteln kannst, was von ihnen erwartet wird.

blogbild business Frau online meeting

Hast du es mit Freelancern zu tun, die aus einem anderen Land kommen, musst du auch diese zeitliche Differenz in deine Überlegungen miteinbeziehen. Das könnte dazu führen, dass Dienstleistungen nicht zeitnah erbracht werden können.

3. Baue deine Marke auf

Hast du deine Nische gefunden und dein Team zusammengestellt, geht es nun darum, deine Internetpräsenz in die Wege zu leiten.

Zwar ist deine Webseite das Aushängeschild deines Unternehmens, du solltest aber auch ansprechende Accounts in den sozialen Netzwerken erstellen, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen.

Bei der Erstellung deiner eigenen Webseite kommt es darauf an, deine Marke aufzubauen. Diese muss sich wie ein roter Faden durch sämtliche Elemente deiner Webseite durchziehen.

Achte auf ein überzeugendes Logo, welches mit deinem Angebot in unmittelbarem Zusammenhang steht. Auch die Farben, die Typografie, die Ansprache und Bilder sollten so gewählt werden, dass diese mit dem gesamten Inhalt deiner Webseite in Einklang stehen.

Natürlich sollten deine angebotenen Dienstleistungen nicht zu kurz kommen. Das solltest du auf eine ansprechende Art nach außen kommunizieren.

Wichtig ist auch die „Über Uns“-Seite.

Hier geht es darum, deine Unternehmenswerte, deine Philosophie und deine Intention genauer vorzustellen. Kunden möchten sich heutzutage mit den Unternehmen und den speziellen Werten identifizieren und kaufen daher lieber von Anbietern, die ähnliche oder gleiche Werte vertreten wie die Kunden selber.

Engagierst du dich für den Umweltschutz? Liegt dir der Tierschutz besonders am Herzen oder setzt du dich für Menschenrechte ein?

Kommuniziere das auf der „Über Uns“-Seite und binde diese Werte auch in deinen Corporate Blog ein.

Es gibt vielleicht einige Unternehmen, die eine ähnliche Dienstleistung anbieten wie du, aber dich als Persönlichkeit gibt es nur einmal und es gibt zahlreiche Kunden da draußen, die aus diesem Grund nur von dir kaufen möchten.

4. Ziehe Kunden durch attraktives Marketing an

Dein Angebot kann noch so überzeugend und einmalig sein, es bringt dich nicht weiter, wenn dein Angebot im Google-Ozean untergeht.

An dieser Stelle musst du dich intensiver mit dem Online- und Content-Marketing auseinandersetzen, vor allem mit der Suchmaschinenoptimierung. Gerade Letzteres sorgt dafür, dass du dein eigenes Ranking verbessern kannst.

Allerdings brauchen diese Maßnahmen Zeit. Zum einen musst du bestimmte Rankingfaktoren in die eigene Webseite einbinden, was viel Kenntnisse und Zeit erfordert, zum anderen brauchst du Geduld, weil diese Optimierungsmaßnahmen erst nach einer Zeitspanne von ca. 3 Monaten (oder länger) wirken.

Neben der Suchmaschinenoptimierung ist das Content Marketing von herausragender Bedeutung. Stelle dein Expertenwissen unter Beweis, führe einen aussagekräftigen Blog und investiere damit in deinen Ruf als Experten.

Bonus-Tipp: Es kann sich lohnen, ein paar Kunden erstmal kostenlos zu helfen. So kannst du deine Prozesse testen und gleichzeitig positive Kundenstimmen sammeln, die dir bei der Akquise neuer Kunden helfen!

Eine weitere gute Möglichkeit, um die erste Aufmerksamkeit für dich und dein Angebot zu bekommen, ist ein Freebie (alternativ auch „Lead Magnet“ genannt).

Biete deiner Zielgruppe einen Freebie in Form von einem kostenlosen E-Book, Webinar, Online-Workshop oder Whitepaper an.

Hier hast du eine ideale Möglichkeit, um deine Kunden zu überzeugen, Besucher in Leads zu verwandeln und Leads schließlich in treue Kunden zu konvertieren.

Auch Social-Media-Marketing spielt eine entscheidende Bedeutung. Erschaffe auf allen wichtigen Kanälen einen attraktiven Account. Effektiv ist insbesondere Instagram, Youtube oder Business-Kanäle wie Xing oder LinkedIn.

Auf Instagram hast du mittlerweile nicht nur die Möglichkeit, überzeugende Beiträge zu erstellen, sondern du kannst dich direkt mit deiner potenziellen Zielgruppe via live Videos in Verbindung setzen.

Dadurch bringst du ihnen Wertschätzung entgegen und erfährst gleichzeitig etwas über ihre Herausforderungen. Diese Erkenntnisse kannst du in deinen eigenen Markenaufbau integrieren.

Um deine Umsätze anzukurbeln, kannst du auch ein Partnerprogramm ins Leben rufen.

Gehe auf Menschen oder Webseiten zu, die bereits die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe haben. Bietest du diesen Multiplikatoren einen fairen Deal an, kannst du dich über regelmäßige Kundenanfragen freuen.

Wichtig: Du solltest darauf achten, nicht zu viel auf einmal zu machen. Gleichzeitig zu bloggen, Posts auf Social Media zu veröffentlichen und mögliche Kunden auf LinkedIn zu kontaktieren, ist der schnellste Weg, um mit keinem Akquisekanal erfolgreich zu sein. Fokussiere dich auf eine Strategie, bis du sie wirklich gemeistert hat.

5. Dein erster Verkauf findet statt

Du musst damit rechnen, dass dein erster Verkauf nicht über Nacht stattfindet. Du brauchst sehr viel Geduld und musst wahrscheinlich noch mehr Zeit investieren.

Wichtig ist gerade am Anfang eine gute Kommunikation mit den Kunden. Nur so erfährst du, welche Verbesserungen du noch vornehmen kannst, wodurch dein Angebot noch attraktiver wird.

Und ja, deine ersten Verkaufsgespräche werden sehr holprig sein. Wichtig ist, dass du nicht aufgibst und dran bleibst. Sobald du deinen ersten Kunden gewonnen hast, ist der schwierigste Schritt geschafft!

Fazit: Ein vielversprechendes Geschäftsmodell

Dropservicing bietet eine spannende Möglichkeit, ein erfolgreiches Unternehmen mit vergleichsweise geringem Startkapital aufzubauen. Indem du hochwertige Dienstleistungen durch spezialisierte Freelancer erbringst, kannst du Unternehmen einen echten Mehrwert bieten – und gleichzeitig ein profitables Geschäftsmodell für dich selbst schaffen.

Häufige Fragen:

1. Ist Drop Servicing legal?

Beim Drop Servicing handelt es sich um eine gesetzlich einwandfreie Unternehmensform. Allerdings solltest du dich vorab genauer informieren über die Dienstleistungen, die du in deinem Land anbieten kannst. Unter Umständen gibt es gesetzliche Reglementierungen, die du beachten musst. Unter Umständen sind bestimmte Nachweise und Zertifikate erforderlich. Auch auf die Steuerpflichten musst du achten und dich intensiver mit diesen Umständen auseinandersetzen.

2. Lohnt sich ein Drop-Service-Unternehmen?

Ein Unternehmen von Dropservicing kann sehr erfolgreich laufen, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass du die richtigen Dienstleistungen über deine Webseite anbietest. Viele Unternehmen wünschen sich heute einen Corporate Blog, haben aber nicht die Zeit, diesen selber zu erstellen. Hier handelt es sich um eine Dienstleistung, die auf eine sehr hohe Nachfrage trifft. Wie erfolgreich du damit sein kannst, hängt von deiner preislichen Gestaltung deiner Dienstleistungen ab.

Im Prinzip sollten deine Preise das zwei bis vierfache deines Freiberuflers betragen, damit du ein erfolgreiches Unternehmen führen kannst. Hierfür kann es sinnvoll sein, wenn du deine unmittelbaren Konkurrenten genauer anschaust, wie dort die Preislage liegen. Natürlich kommt es auch darauf an, mit wie vielen Konkurrenten du es zu tun hast, was dein Angebot ausmacht und wie lange du auf dem Markt bist. Mit der Zeit kannst du deine Preise anpassen.

3. Wie viel kostet ein Dropservicing-Unternehmen?

Die Investitionskosten eines Drop-Service-Unternehmens halten sich in Grenzen. Du musst Kosten für deine eigene Webseite, für deine Freelancer und für Marketinginstrumente einkalkulieren.

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Social Proof: Was ist das und warum funktioniert es so gut? https://kismailer.com/blog/social-proof/ https://kismailer.com/blog/social-proof/#comments Wed, 26 Jan 2022 13:08:00 +0000 https://kismailer.com/blog/social-proof/ Weiterlesen

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Intro

Inhaltsverzeichnis:
  • Was ist Social Proof?
  • Verschiedene Arten von Social Proof
  • Social Proof im Marketing nutzen
  • Warum funktioniert Social proof so gut?
  • Social Proof Beispiele
  • Wann und wie sollte Social Proof eingesetzt werden

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Was ist Social Proof?

Social Proof ist ein Prinzip, bei dem Menschen sich von der Gesellschaft in ihrem Verhalten und Handeln beeinflussen lassen. Ein einfaches Beispiel ist bei der Suche nach einem Restaurant auf die Empfehlungen von Freunden zu hören. Auf Deutsch lässt sich Social Proof mit „sozialer Beweis“ oder „soziale Schlussfolgerung“ übersetzen. Wenn andere ein Produkt für gut beurteilen, ein Verhalten für angemessen erachten, ist es naheliegend, dass es nicht falsch ist.

Social Proof erleichtert es, zu entscheiden, was gesellschaftlich als passend anerkannt ist. Er bezieht sich auf viele Ebenen des menschlichen Handelns und dient als Rückversicherung, sich den sozialen Gepflogenheiten angepasst zu verhalten. Das Auftreten der Mitmenschen ist eine Orientierungshilfe für das eigene. Social Proof kommt dabei nicht immer nur von einer großen anonymen Menschenmasse und ist nicht zwangsläufig mit dem Herdentrieb gleichzusetzen.

Die verschiedenen Arten von Social Proof

Online und offline gibt es verschiedene Arten von Social Proof.

Sie zeigen, dass andere mit Produkten oder Dienstleistungen zufrieden sind oder dass diese sehr beliebt und bei Profis angesehen sind.

Online gibt es für Social Proof verschiedene Wege. Zu den klassischen Arten gehören:

  • Bewertungen oder Reviews
  • Empfehlungen, Testimonials oder Endorsements
  • Siegel oder Trust-Symbole
  • Follower auf Social Media
  • Kennzahlen zum Produkt oder zur Dienstleistung

All diese Arten schaffen Social Proof für Produkte und Dienstleistungen.

Die Aussagekraft der Varianten unterscheidet sich nach ihrem Einsatz und der anzusprechenden Person.

Im Business- oder Geschäftsbereich sind Testimonials oder Nutzerzahlen beispielsweise aussagekräftiger als Likes.

Bei Produkten wie Kleidung oder Spiele sorgen Kundenbewertungen und Siegel für mehr Social Proof als eine einzelne Empfehlung.

Bei Testimonials und Bewertungen gibt es zusätzlich Abstufungen. Ein Testimonial mit Foto oder Logo eines Unternehmens ist glaubwürdiger als ein oberflächliches Zitat.

Und Bewertungen mit kritischem Inhalt sorgen für mehr Social Proof als ein kurzer Satz oder eine positive Note. Beurteilungen in Form von Sternen oder Noten können einen Überblick liefern, aber geben keine Details oder räumen Zweifel aus.

In solchen Fällen sind ausführlichere Erfahrungsberichte glaubwürdiger.

Welche Art am besten ist, hängt von der Zielgruppe ab. Bei Dienstleistungen oder Software funktionieren Kennzahlen wie die Anzahl der Nutzer, um Social Proof herzustellen.

Die gängigsten Arten lassen sich um Storytelling oder Fallstudien erweitern. Storytelling gibt dem Social Proof eine persönlichere Note, während Fallstudien oder Expertenmeinungen die Glaubwürdigkeit stärken.

Eine weitere Methode sind Verweise auf Medien. Banner oder Hinweise machen darauf aufmerksam, dass Zeitungen, Fernsehen oder Onlinemedien über das Produkt berichteten. Das schafft Glaubwürdigkeit durch die mediale und gesellschaftliche Anerkennung.

Im Allgemeinen gibt es sechs Arten von Social Proof, die du nutzen kannst, um deine Marketing-Bemühungen zu optimieren. 

Social Proof durch Experten

Wenn ein oder mehrere Experte einer Branche ein Produkte oder Dienstleistungen empfehlen (bzw. mit einer Marke oder einem Produkt in Verbindung gebracht werden), ist das ein sehr überzeugendes Zeichen an potentielle Kundschaft.

Beispiele:

  • ein Twitter-Shoutout von einem Experten
  • ein Arzt empfiehlt ein Produkt
  • ein Branchenexperte erwähnt ein Produkt in einem Vortrag

Social Proof durch Influencer und Promis:

Das Thema „Influencer Marketing“ ist bereits seit ein paar Jahren nicht mehr aus dem Online Marketing wegzudenken.

Im Grunde ist die Werbung mit/durch Promis jedoch nichts Neues.

Beispiele:

  • ein Instagram-Post über ein Produkt von Influencer
  • ein Werbe-Clip, wo ein Promi das Produkt nutzt
nespresso bringt really george nach deutschland gross

via Nespresso

Social Proof durch Kunden / Nutzer

User Social Proof ist, wenn deine aktuellen Nutzer deine Produkte und Dienstleistungen aufgrund ihrer Erfahrungen mit deiner Marke empfehlen. Beispiele: Lobeshymnen in sozialen Medien oder positive Bewertungen auf Bewertungsportalen.

Die Weisheit der Masse:

Diese Art von Social Proof liegt vor, wenn eine große Gruppe von Menschen deine Marke befürwortet.

Beispiele:

  • Tausende von glücklichen Kunden
  • Millionen von Followern auf deinen Social-Media-Profilen

Die Weisheit deiner Freunde:

Diese Art von sozialem Beweis liegt vor, wenn Menschen sehen, dass ihre Freunde dein Produkt gutheißen.

Beispiel: Du siehst, dass deine Freunde ein Produkt benutzen oder einer Marke auf Social Media folgen.

Zertifizierung:

Diese Art von sozialem Beweis liegt vor, wenn du von einer maßgeblichen Person in deiner Branche einen Gütesiegel erhältst.

Beispiele:

  • Das Gütesiegel von Trusted Shops
  • das blaue Häkchen auf Twitter oder Facebook.

Jetzt wollen wir uns ansehen, wie du Social Proof in deinem Marketing einsetzen kannst...

Wieso funktioniert Social Proof so gut?

Social Proof als psychologisches Phänomen funktioniert, weil der Mensch ein soziales Wesen ist. Ein harmonisches Zusammenleben, die Karriere oder die Zufriedenheit hängen nicht nur von der eigenen Vernunft ab. Social Proof ist daher so alt wie die Menschheit selbst. In der Werbung und im Marketing ist er eine Komponente, um Vertrauen und Qualität zu vermitteln. Das erleichtert Kaufentscheidungen und beantwortet die Frage, welche Vorteile ich von diesem Kauf habe. Social Proof lässt sich nutzen, um dem Wunsch dazuzugehören oder sich selbst zu einem besseren Ich zu entwickeln, zu entsprechen. Wenn Idole, Vorbilder oder Influencer mit ihren Statements einem Produkt oder einer Dienstleistung Social Proof verleihen, wächst das Interesse daran.

Social Proof als Urteilshilfe

Online kommt dem Social Proof mehr Bedeutung zu, da Social Media oder Websites rund um die Uhr erreichbar sind. Nur Informationen und Produkte sagen noch nichts darüber aus, wie sehr diese für dich persönlich hilfreich sind. Erst der Social Proof machen diese Angaben individuell einstufbar. Was haben Experten für eine Meinung dazu? Wie hat anderen Kunden das Produkt gefallen? Nutzen von dir geschätzte Prominente diese Dienstleistung? Hat der besuchte Onlineauftritt entsprechende Siegel, die dessen Authentizität und Zuverlässigkeit beglaubigen? Eine soziale Einordnung hilft nicht nur dir weiter, dich zu entscheiden, sondern auch Unternehmen, sich ansprechend zu präsentieren.

Ein Vorteil von Social Proof in der Onlinewelt ist, dass er schnell und übersichtlich einen Eindruck gibt, was andere denken. Eine Bewertung, ein Zitat oder ein Siegel lassen sich innerhalb kurzer Zeit wahrnehmen. Sie erfordern keine weitere ausführlichere Beschäftigung mit Vergleichen oder Recherchieren. Das Wichtigste ist, dass sich Social Proof von Werbung unterscheidet: Es geht nicht um die eigene Einschätzung und Lobhudelei, sondern um fremde Stimmen und Wahrnehmungen, die die Vorteile zeigen. Menschen vertrauen eher Empfehlungen von Bekannten oder Bewertungen als Werbung.

Social Proof schafft Glaubwürdigkeit

Social Proof schafft für Unternehmen Vertrauen und vermittelt den Kunden oder Interessierten den Eindruck, kompetent zu sein. Online ist es weitaus schwieriger zu erkennen, ob ein Shop vertrauenswürdig oder seriös ist. Hier schafft Social Proof mit Bewertungen oder Kundenzitaten das nötige Vertrauen. Zugleich verbreiten sich Kampagnen, Aussagen oder Informationen leichter und treffen auf ein größeres Publikum. Dennoch gestaltet sich Social Proof ebenso wie in der realen Welt: das Handeln und die Aussagen anderer schaffen ein Vertrauen in die Qualität oder Zuverlässigkeit von Produkten oder Dienstleistungen. Bei Onlineauftritten ist Social Proof ein nicht zu unterschätzender Faktor für das Marketing und die Kundenmotivation.

Verschiedene Arten von Social Proof


Beispiele für Social Proof

Empfehlungen und Erfahrungen sind klassische Beispiele für Social Proof. Das reicht vom Tipp für das Restaurant bis hin zu Apps, zufriedenstellende Smartphones oder die Schlange vor einem Bäcker. Sie lässt dich vermuten, dass der Kuchen hier besonders gut schmeckt. Online läuft Social Proof ähnlich ab. Das beste Beispiel sind die Sterne-und Noten-Bewertungen bei großen Verkaufsplattformen wie Amazon oder Suchmaschinen wie Google. Diese Bewertungen sorgen bei den angebotenen Produkten für Social Proof. Oder eben auch nicht, wenn die Benotungen schlecht ausfallen.

Die Verkaufsplattform eBay geht beispielsweise einen Schritt weiter und nutzt bei Produkten Kennzahlen, um den Social Proof zu verstärken. Du siehst, wie viele andere Menschen sich die Anzeige ebenfalls angesehen haben und bekommst Informationen zum Verkäufer. Dieses Prinzip, zu zeigen, wie viele Menschen das Produkt nutzen oder daran interessiert sind, zeigt sich beispielsweise auch bei Buffer. Dort sind auf der Startseite der Plattform, die beim Management von Social-Media-Kanälen hilft, die Nutzerzahlen eingeblendet. Die Schlussfolgerung für Besucher der Seite ist: Wenn so viele Menschen Buffer nutzen, scheint es praktisch zu sein. Ähnlich arbeiten große Reiseportale. Sie zeigen, wie sich das Angebot verknappt und setzen Social Proof als Druck ein, sich schnell zu entscheiden. Spezialisierte Unternehmen für Software oder Dienstleistungen für den Businessbereich stellen vor allem Social Proof mit Testimonials von Marktführern her.

Neben der Weisheit der Massen durch Empfehlungen oder Statements von Experten setzen Unternehmen und Marken beim Social Proof auf Prominente. Pflegeprodukte oder Kosmetikmarken bekommen ihren sozialen Beweis durch Influencer, Idole oder Vorbilder. Hier geht es weniger darum, dass Schauspieler, Models oder Sportler Experten sind. Vielmehr führen sie Leben oder haben Persönlichkeiten, die andere anstreben und ein Teil davon sind die Produkte, die sie nutzen.

Social Proof im Marketing

Im Marketing und E-Commerce hat Social Proof eine Rolle, um Artikel zu verkaufen und Marken ein positives Image zu verschaffen. Während sich vor Ort ein Produkt aus- und anprobieren lässt, ist online ein Test nicht immer möglich. In solchen Fällen hilft die Einschätzung von anderen, sich für oder gegen ein Produkt zu entscheiden. Social Proof ist im Onlinebereich mehr als nur positive Stimmen und Bewertungen. Nutzerzahlen, Likes oder Erwähnungen in passenden Medien sind ebenfalls Varianten, die einen Social Proof geben.

Durch die soziale Anerkennung und Beurteilung eines Produktes oder einer Dienstleistung lassen sich Unentschiedene motivieren. Social Proof hilft, etwas als nützlich oder erstrebenswert zu betrachten. Bewertungen vereinfachen es, den Nutzen von Produkten für sich persönlich einzuschätzen. Das trifft nicht immer nur praktische Erwägungen, wenn es beispielsweise darum geht, einen neuen Kühlschrank zu kaufen. Mitunter reicht es, dass Experten, Vorbilder oder Idole ein Produkt nutzen, um es für andere interessant zu machen. Zugleich sorgt Social Proof für eine positivere Wahrnehmung von Marken und Unternehmen.

Wann sollte Social Proof eingesetzt werden?

Social Proof ist ein wichtiges Instrument im Onlinemarketing. Es schafft Vertrauen, Interesse oder animiert zu Kaufentscheidungen. Der Social Proof ist ein Werkzeug, um die Conversion Rate zu beeinflussen und Website-Besucher zum Handeln zu animieren. Das bedeutet, dass sich Social-Proof-Arten auf der eigenen Website, auf Landingpages, im Newsletter oder auf der Social-Media-Präsenz einsetzen lassen. Im Onlinebereich ist die Form zu bedenken. Übersichtliche, leicht wahrnehmbare und auswertbare Social-Proof-Arten eignen sich, um potenzielle Kunden positiv zu beeinflussen.

Auf Landingpages sind die Social Proofs am besten dem Inhalt der jeweiligen Seite angepasst. Sie tauchen entweder als Kacheln im Text oder bei Produktfotos auf. Sie lassen sich weiterhin bei der Aufforderung, etwas zu tun oder zu kaufen, der Call to Action, anordnen. Auf der Startseite sind übersichtliche, knackige Social Proofs wie Kennzahlen ansprechender. Es ist wichtig, Social Proofs nicht zu verstecken, aber auch beispielsweise eine Landingpage nicht damit vollzupflastern. Die Balance sichert die Wirkung des Social Proofs.

Wie Social Proof einsetzen?

Entscheidend ist, abzuwägen, wen du ansprechen willst. Im Businessbereich lassen sich die handelnden Personen eher von Experten und Status beeinflussen. Der Social Proof zielt in solchen Branchen darauf ab, Vertrauen in die Professionalität, Qualität und Zuverlässigkeit zu schaffen. In dem Bereich eignen sich Testimonials mit Zitaten, Logos oder Qualifikationen. Zugleich gilt es, solche Testimonials ausgewogen und passend einzusetzen. Eine Landingpage voller Belege oder Nutzerberichte wirkt überladen. Ein passgenau ausgewähltes und gesetztes Zitat ist überzeugender als zehn überfrachtende Kundenstimmen. Testimonials sind ansprechender mit Fotos und Logos. Fotos wirken nachhaltiger als Logos oder Symbole.

Privatleute reagieren eher auf Social Proof, der sie emotional anspricht. Das bedeutet, Social Proof ist der Zielgruppe entsprechend einzusetzen. Das gilt beispielsweise bei Influencern oder Prominenten. Ihr Einfluss ist auf eine bestimmte Gruppe beschränkt und gilt nur dort als Vorbild.

Social Proofs prüfen und verbessern

Es ist besser, verschiedene Varianten auszuprobieren, als den Social Proof zu vernachlässigen. Zusätzlich ist neben der Art, der Positionierung und dem Inhalt die Auswertung und regelmäßige Bewertung ratsam. Grundsätzlich sind manche Social-Proof-Arten wie Siegel oder Trust-Symbole so übernutzt, dass sie selbstverständlich aber wenig Auswirkungen auf Entscheidungen haben. Sie beeinflussen lediglich beim Fehlen. Manche Zitate, Bewertungen oder Expertenmeinungen sind mit der Zeit wertvoller, andere sind gegebenenfalls besser auszublenden. Auch neue Zahlen in Bezug auf Nutzer oder Erfolge sind beim Social Proof hilfreich. Generell lohnt es sich, immer wieder neue Arten auszuprobieren und neue Bewertungen oder Testimonials hinzuzufügen.

Aber wie lässt sich Social Proof herstellen, wenn noch niemand etwas gekauft oder genutzt hat? Ein wichtiger Faktor für Unternehmen bleibt die Glaubwürdigkeit. Wer Bewertungen fakt oder sich Empfehlungen ausdenkt, verspielt Vertrauen und wirkt unseriös. Neben Geduld hilft es, kostenfreie Proben anzubieten oder bestehende Nutzer und Konsumenten um Feedback zu bitten.

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Was du in 2022 über B2B-Vertrieb wissen musst https://kismailer.com/blog/b2b-vertrieb/ https://kismailer.com/blog/b2b-vertrieb/#comments Thu, 16 Sep 2021 08:00:00 +0000 https://kismailer.com/blog/b2b-vertrieb/ Weiterlesen

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Was ist ein Unternehmen ohne Kunden? Oder anders gefragt: „Wie lange wird ein Unternehmen am Markt ohne Kunden überleben?“

Die Antwort darauf, ist relativ einfach. Immerhin ist „der Kunde“ weiterhin Existenzgrundlage und kritischer Schlüsselfaktor für dein Unternehmen.

Aber welche Art der Kunden hat dein Unternehmen überhaupt? Bietest du deine Leistungen anderen Firmen oder Privatpersonen an? Und welchen Einfluss hat das auf dein Marketing bzw. deinen Vertrieb?

Dieser Artikel bringt dir den Begriff B2B-Vertrieb (Business-to-Business-Vertrieb) näher, erläutert aktuelle Trends und gibt wesentliche Tipps, um auch in diesem Jahr mit dem eigenen Unternehmen erfolgreich zu bleiben.

Eines steht fest: Ob frisch gebackener Unternehmer oder Vertriebsveteran, die Digitalisierung stellt jeden von uns vor Herausforderungen, die oft schwierig zu verstehen und noch schwerer umzusetzen sind.

Nur die Unternehmer, die auch in Zukunft offen für Veränderung und Digitalisierung sind, werden es schaffen, dass eigene Business zukunftsfähig und krisensicher zu gestalten. Und ganz nebenbei gegen die Konkurrenz durchsetzen.

Erstmal müssen wir uns jedoch die Grundlagen anschauen. 

Was ist B2B-Vertrieb?

Die Abkürzung B2B ist die Kurzform für „Business-to-Business“ und steht für eine Geschäftsbeziehung zwischen zwei Unternehmen.

Beim B2B-Vertrieb handelt es sich um einen Service, eine Dienstleistung oder ein Produkt, welches primär für ein Unternehmen oder eine Branche entwickelt und vermarktet wird.

Ein Alltagsbeispiel:

Für das digitale Endgerät, an dem du gerade sitzt und diesen Artikel liest, benötigst du bestimmte Rohstoffe.

Diese Rohstoffe werden durch einen speziellen Dienstleister im Bereich Logistik, von der Förderungsstätte bis hin zur Fabrik transportiert, die aus den Rohstoffen ein Smartphone, Tablet oder einen Laptop produziert.

Für diese Dienstleistung benötigst du Transportmittel, die tausende von Tonnen fassen und transportieren können, beispielsweise einen Stahlcontainer und ein Containerschiff.

Nun ist es äußerst unwahrscheinlich, dass eine Privatperson einen Logistikdienstleister dieser Art kontaktiert, um eine simple Briefsendung zu verschicken.

Das würde doch eher über die lokale Post geschehen.

Demnach richtet sich die Dienstleistung des Logistikdienstleisters im Beispiel nicht an Privatkunden, sondern direkt an Unternehmen, wie den Hersteller von Hardware-Produkten, der fast täglich mehrere Tonnen Rohstoffe über verschiedenste Handelswege in seine Fabriken befördern muss.

Dienstleister und Kunde sind in diesem Beispiel Unternehmen, also klassisches Business-to-Business.

B2B unterteilt sich in zwei wesentliche Bereiche auf:

B2B-Marketing

B2B-Vertrieb

Das Marketing hat im Schwerpunkt die Aufgabe, für die angebotene Dienstleistung zu werben und den Kunden von der Notwendigkeit der Dienstleistung, des Produktes oder der Beratung zu überzeugen.

Der B2B-Vertrieb hat im Anschluss den Auftrag, die beworbenen Kunden zu kontaktieren, zu beraten und einen Kundenabschluss zu erreichen.

Marketing und Vertrieb sollten hierbei eng miteinander zusammenarbeiten und Werbekampagnen sollten aufeinander abgestimmt sein.

Beispiel:

Wenn ein B2B-Unternehmen beispielsweise mit Dienstleistungen wirbt, die aber tatsächlich nicht angeboten werden können, wird es dem Vertrieb schwerfallen, den Kunden vom Abschluss zu überzeugen.

Befinden du dich mit deinem Unternehmen gerade im Aufbau, orientieren Sie sich um oder steigen generell neu in die digitale Kundenakquise ein?

Zwingend erforderlich ist hier die Analyse, um herauszufinden, welche potenzielle Zielgruppe für dein Angebot die Richtige ist.

Denn, die wesentlichen Punkte in der Strategie, Vermarktung und dem Vertrieb werden rein aus den Anforderungen des Kunden abgeleitet.

Frage dich also:

„Welche Bedürfnisse hat mein Kunde und wie kann ich mein Produkt auf diese Bedürfnisse anpassen?“

B2B & B2C: Das sind die Unterschiede

Im Gegensatz zu einem B2B-Unternehmen richten sich B2C-Unternehmen direkt an Endkunden, B2C steht für „Business-to-Customer“.

B2C bezeichnet also die Geschäftsbeziehung zwischen Unternehmen und Privatkunden.

Was nur wenige wissen: B2B und B2C müssen sich allerdings nicht immer direkt ausschließen.

Also keine Sorge, du musst dich nicht zwangsweise entscheiden.

So betreibt ein Telekommunikationsunternehmen, wie z.B. die Telekom, sowohl einen B2B-, sowie einen B2C-Vertrieb.

B2B ist in diesem Beispiel der Vertrieb von Telefon- und Internetanschlüssen für Firmen, die ein neues Gebäude beziehen oder den Provider wechseln möchten.

B2C ist in dem Fall der Vertrieb von Mobilfunkverträgen an Privatpersonen.

Sollte auch dein Unternehmen in beiden Bereichen eine Dienstleistung oder ein Produkt anbieten, sollten du folgende goldene Regel immer beachten:

B2B und B2C sind strikt voneinander zu trennen und als eigenständige Vertriebssparten zu betrachten.

Diese Regel bedeutet nicht, dass du beispielsweise zwei unterschiedliche E-Mail-Programme benötigst, da die „getrennt voneinander betrachtet werden“.

Es muss jedoch überlegt werden, welche Assets du für beide Bereiche nutzt, und welche separiert werden müssen.

Diese Regel bedeutet, dass beide Bereiche ganz unterschiedliche Zielgruppen (Kunden) mit andern Bedürfnissen ansprechen und diese Kunden sehr unterschiedlich gewonnen werden müssen.

Denn etwas, was einem Unternehmen wichtig ist, kann der Privatperson eventuell komplett egal sein.

Stecke in diesem Zusammenhang Energie und Zeit in die Erstellung zwei verschiedener Buyer Personas, die den optimalen Kunden analysieren und wichtige Vorgaben für Marketing und Vertrieb erarbeitet.

Trends im B2B Vertrieb

Auch der B2B-Vertrieb hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt.

Haupsächlich durch den internationalen Druck von Firmen wie Google, Amazon, Alibaba und Co.

Globale Unternehmen, die als Platzhirsche und Visionäre seit Jahren das Internet dominieren und umfangreiche Service-Portfolios für Firmen online vermarkten und vertreiben.

Nicht selten werden kleinere Unternehmen in verschieden Branchen aufgekauft, um das Know-How zu vereinnahmen und so weitere Geschäftsfelder zu etablieren.

Die oben aufgezählten Unternehmen betreiben sowohl einen B2B als auch einen B2C-Vertrieb und nutzen hierzu die (scheinbar unendlichen) Ressourcen eines digitalen Innovationsunternehmens.

Doch nicht nur das…

Nicht nur die globalen Player und die lokale Konkurrenz üben einen starken Marktdruck auf Unternehmen aus.

Auch das Kundenverhalten passt sich digitalen Möglichkeiten an und zwingt Unternehmen zum Handeln.

Kunden wollen flexible und angepasste Lösungen für Ihr Problem. Wer hierbei nicht mithalten kann, wird Kunden langfristig nicht an die eigene Marke binden können.

Welche Auswirkungen hat dies nun im Speziellen für den B2B-Vertrieb und an welchen Trends wist du 2020 nicht mehr vorbeikommen?

Wir haben für dich die 5 wichtigsten Veränderungen und Trends zusammengefasst.

B2B wird persönlicher!

Unternehmen müssen immer spezialisierter und einzigartiger werden.

In der Vergangenheit konnte das eigene Angebot mit nur wenigen Anpassungen an viele Kunden in einer Branche verkauft werden.

Stand heute versuchen viele Unternehmen sich insbesondere durch die Individualität ihren Marktanteil zu sichern und erfinden sich immer wieder neu.

B2B-Unternehmen müssen sich 2020 auf diesen Aspekt einstellen.

Die Beratung, der Verkauf und die Kundenbetreuung müssen sich durch ein hohes Maß an Flexibilität auszeichnen.

Sonderwünsche, Weiterentwicklung und Kurskorrekturen sind einzuplanen und passende Prozesse zu etablieren.

B2B muss transparenter werden!

Transparenz ist in allen Unternehmensstrukturen ein wichtiger und immer wiederkehrender Diskussionspunkt.

Transparenz zwischen der Konzernleitung und den Mitarbeitern…

Transparenz von Wissen in gebündelten Informationssystemen…

Transparenz von Vertragsstrukturen und Policen…

Um nur einige Beispiele zu nennen.

Auch gesetzlich wird das Unternehmen immer mehr in die Verantwortung genommen, dem Kunden eine transparente Vertragslandschaft zu bieten, Beispiel das Transparenzgesetz.

Abseits der juristischen Verantwortung schafft Transparenz vor allem eines: Vertrauen.

Ein gesteigertes Vertrauen wirkt sich positiv auf den Vertragsabschluss, aber auch auf die Kundenbindung aus.

Auch B2B muss auf Social Media passieren!

Wenn du denkst, dass Social Media doch nur etwas für Privatpersonen oder die Modebranche ist, liegst du falsch.

Social Media revolutioniert schon seit geraumer Zeit viele Aspekte des Lebens – auch das, von Ihren Kunden.

Wir schreiben private Nachrichten per WhatsApp oder Instagram und Twitter, bevor wir zum Telefon greifen oder eine E-Mail schreiben.

Bevor der Kunde etwas googelt, sucht er nach dem Thema auf Instagram.

Der Kunde vertraut eher der Meinung von Influencern als die Meinung der kommerziellen Medien.

Vielleicht hast du dich schonmal gefragt, wie und in welcher Form sich dein Unternehmen auf Social-Media vorstellt?

Hier gibt es endlos viele Möglichkeiten und Strategien.

Selbst Bereiche aus der öffentlichen Sicherheit wie Polizei oder Bundeswehr lassen ihre Bediensteten durch kurze Videos aus dem Alltag Aufmerksamkeit erzeugen und steigern die Bewerberzahlen.

Kompliziert ist, ein Medium und eine „Message“ zu finden, das zu Ihrem Unternehmen passen.

Aber was hat das mit B2B zu tun?

Präsentiere auch du dein Unternehmen auf den Social-Media-Kanälen und lasse potenzielle Kunden direkt zu dir kommen.

Jede Social-Media-Plattform bietet individuelle Vorteile und eignet sich für eine spezifische Kundengruppe.

Überlege dir in einem ersten Schritt, was du überhaupt vermarkten willst.

Willst du lediglich dein Produkt oder auch Teile des Unternehmens oder der Belegschaft vorstellen?

Vergleiche in einem zweiten Schritt die unterschiedlichen Plattformen und entdecke genau die richtige Strategie für Ihr Unternehmen.

B2B braucht Daten, Zahlen und Fakten!

Ein Unternehmen muss wachsen.

Gerade 2020 übt der schnelllebige Markt auf die Unternehmen enormen Druck aus.

Schneller, höher, weiter und ein Ende ist nicht in Sicht.

Einer der Gründe, die ein Wachstum ermöglichen, ist die optimale Nutzung von gesammelten Informationen.

Daten zu erheben und sie in Informationen, Wissen oder Weisheiten zu verwandeln, ist keine Erfindung der letzten Wochen oder Monaten.

Seitdem Unternehmen computergestützte Programme nutzen, wie beispielsweise SAP, nimmt die Masse der gesammelten Daten kein Ende.

Die Kunst hierbei ist es nun, aus den Daten auch den passenden Nutzen zu ziehen.

Das Stichwort Data-Mining beschreibt genau diesen Prozess, aus Daten relevante Querverbindungen und Trends abzuleiten.

Auch B2B-Unternehmen müssen sich mit dieser Thematik beschäftigen, um auch in den kommenden Jahren zukunftsfähig und krisensicher zu bleiben.

Aktuelle Trends müssen erkannt und auf neue Kundenanforderungen zeitgerecht reagiert werden.

Sammele nicht nur einfach Daten, sondern werte sie aus und nutze diese auch!

B2B muss online und digital funktionieren!

B2B galt lange als eine Form der Geschäftsbeziehung, die im Schwerpunkt immer noch offline – „in der realen Welt“ – funktioniert.

Erst Schritt für Schritt haben die Unternehmungen den Online-Markt für sich entdeckt und den Nutzen erkannt.

Diese Entwicklung ist noch lange nicht an ihrem Höhepunkt, sondern nimmt langsam erst Fahrt auf.

Kunden online gewinnen?

„Ich muss doch den Kunden erst kennenlernen… Von Angesicht zu Angesicht verkauft man immer noch am besten.“

Oft ist man gerade im Vertrieb bei B2B-Unternehmen mit konservativen Meinungen konfrontiert.

Und warum Altbewährtes ändern?

Die Antwort ist klar und deutlich:

Dir bleibt bald keine Wahl mehr. Konkurrenzfähig bleibst du nur, wenn du verstehst, wie du online Kunden akquirierst und digitale Werbekampagnen startest.

Verfügbarkeit und Kosten sind kritische Faktoren im B2B-Marketing. Auch die Digitalisierung der B2B-Unternehmung ist 2020 ein Garant für Erfolg.

Beispielsweise wird in vielen Unternehmen der Kundensupport durch Chatbots unterstützt und ist Bestandteil eines neuen und digitalen Kundenerlebnisses.

Gerade in Zeiten von Shutdowns, Quarantänen und Unsicherheit des Einzelhandels solltest du dich niemals nur auf einen Geschäftszweig verlassen.

Präsentiere deine Dienstleistung oder dein Produkt auf einem ansprechenden Online-Auftritt.

Gelungene Beispiele B2B - Online & Digital

Das eigene B2B-Unternehmen zu digitalisieren und mit einem passenden Online-Auftritt zu erweitern, wird bereits von zahlreiche Unternehmen umgesetzt.

Schaue dich einmal die Internetpräsenz der Firma SIEMENS im Bereich der Energieversorgung an.

Screenshot der Siemens-Webseite, 01.04.2020

Hier werden dem die wichtigsten Fakten über die Sparte Energieversorgung direkt vermittelt.

Der Fokus liegt hierbei darauf, wie SIEMENS das Unternehmen Seiner Kunden unterstützen kann.

Passend dazu werden moderne Grafiken verwandet, die das Wesentliche auf einen Blick verdeutlichen.

Zum Schluss bietet SIEMENS ein Portfolio an Guides und Whitepapers, um das Angebot zu komplettieren. Einfach, simpel und auf das Wesentliche fokussiert.

Die Strategie der Firma auf einer Social-Media-Plattform ist jedoch eine durchaus andere.

Auf dem Instagram-Profil zeigt sich SIEMENS nämlich jung, modern und mit ausreichend Humor, um das Interesse aktueller Generationen zu erhalten.

Screenshot des Siemens-Profil auf Instagram, 01.04.2020

Dennoch kommt die technische Seite des Betriebes nicht zu kurz und professionelle Bilder vermitteln potenziellen Kunden einen Eindruck, in welchen vielfältigen Sparten das Unternehmen Dienstleistungen und Produkte anbietet.

Während der Internetauftritt seriös designt ist, kann Social-Media durchaus andere Zwecke verfolgen und eine lockere / legere Seite des Unternehmens zeigen.

Beide Plattformen sollen ganz individuell und mit Berücksichtigung ganz unterschiedlicher Zielgruppen Aufmerksamkeit für das Unternehmen erzeugen.

Ein Beispiel für die Verknüpfung gelungener B2C und B2B Unternehmungen stellt im deutschsprachigen Raum DHL dar.

Auf der Internetseite kann im oberen Bereich zwischen Privatkunde und Geschäftskunde gewechselt werden.

Screenshot der DHL-Webseite, 01.04.2020

Und beide Plattformen sind für sich perfekt auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse zugeschnitten.

Während im Privatkundenbereich die Sendungsverfolgung zentral abgebildet wird, bewirbt man im Geschäftskundenbereich den internationalen Transport.

Beide Kundengruppen sind unabhängig voneinander analysiert worden, wodurch zentrale Bedürfnisse identifiziert (Sendungsverfolgung / internationaler Versand) und der Online-Auftritt angepasst wurde.

Sowohl SIEMENS als auch der B2B-Bereich von DHL bieten nur wenige ausgewählte Leistungen online an.

„Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“

Laozi

Beide Firmen schließen nach wie vor Verträge mit umfangreichen Geschäftskunden im direkten Kontakt ab, nutzen allerdings die Möglichkeiten der digitalen Akquise, um Angebot, Marketing und Vertrieb zu unterstützen und den Kunden positiv zu beeinflussen.

Fange also auch du an und nutze die digitalen Möglichkeiten, um dein Unternehmen 2020 stabil und zukunftssicher am Markt zu etablieren.

5 Erfolgsfaktoren für einen gelungenen B2B-Vertrieb

Nach dem Verständnis über die Grundlagen einer B2B-Unternehmung, den aktuellen Trends und einer Konkurrenzanalyse stellen Sie sich sicher nun die Frage:

„Was sind für mein Unternehmen die nächsten Schritte , um im B2B-Vertrieb erfolgreich und konkurrenzfähig zu sein?“

Wir haben für dir 5 grundlegende Tipps zusammengestellt, die dir helfen werden, sich 2020 und auch zukünftig mit deinem B2B-Unternehmen erfolgreich am Markt zu etablieren:

Kenne deine Kunden

Nur wer seine Zielgruppe kennt, kann sich durch passende Marketing-Formen einen Namen machen und seine Marke etablieren.

Durch das Wissen um deine Zielgruppe sparst du Zeit, Geld und Ressourcen.

Wer von Beginn an in die richtige Richtung geht, spart sich womöglich langwierige Umwege.

Entwickel eine Strategie

Ein B2B Unternehmen ohne Strategie ist wie ein Schiff ohne Kapitän.

Wie willst du dein Unternehmen strukturieren, was sind deine Ziele in fünf Jahren und welche Maßnahmen müssen für das Erreichen der Ziele ergriffen werden?

Nutze deine Daten

Tagtäglich werden weltweit Milliarden von Daten gesammelt, doch nur wenige begreifen auch ihren tatsächlichen Wert.

Nutze deine Daten über die Kunden oder die eigenen Prozesse. Messe und interpretiere diese. Erkenne Trends und kontrolliere deinen Erfolg.

Entwickel dich stetig weiter

Bleibe mit deinem Unternehmen flexibel. Kaum eine Branche ist mehr frei von Veränderung.

Verschließe dich nicht vor Neuem, nur weil du es in der ersten Phase nicht durchschaust. Hinter allem liegt auch eine Chance und diese musst du erkennen und nutzen. Sei dir sicher, deine Konkurrenz tut es dir gleich.

Nutze die Chancen der Digitalisierung

Digitalisierung ist schon lange nicht mehr eine spannende Neuerung, die es auszuprobieren gilt.

Digitalisierung bietet in vielen Bereichen essenzielle Vorteile, die sich direkt in Umsatz oder Arbeitszeit bemerkbar machen.

Positioniere dein Unternehmen auf verschiedenen digitalen Plattformen und nutze die moderne Technik, um die Unternehmensprozesse zu optimieren.

Bleibe auch 2020 offen für Neues und erarbeite dir eine digitale Strategie, um online Neukunden zu gewinnen und das Unternehmen modern zu präsentieren.

Zusammenfassung

Bleibe auch 2020 offen für Neues und erarbeite dir eine digitale Strategie, um online Neukunden zu gewinnen und das Unternehmen modern zu präsentieren.

Die Worte „Digital“ und „Modern“ müssen auch für B2B-Unternehmen an erster Stelle stehen. Mehr, denn je.

Lassen dich von uns über die Möglichkeit von digitalen Marketingstrategien beraten.

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Fragen, die du deinem Kunden im Gespräch stellen solltest https://kismailer.com/blog/kundenfragen/ https://kismailer.com/blog/kundenfragen/#comments Thu, 16 Sep 2021 08:00:00 +0000 https://kismailer.com/blog/kundenfragen/ Weiterlesen

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„Jeder Kontakt, den wir mit unseren Kunden haben, hat einen Einfluss darauf, ob sie zurückkommen oder nicht. Wir müssen jedes mal großartig sein, sonst werden wir sie verlieren.“ – Kevin Stirtz

Die meisten Klienten haben sich früher nach dem „Kennenlern“-Gespräch nicht mehr bei mir gemeldet… sehr frustrierend.

Also wenn du eine Dienstleistung anbietest und regelmäßig mit potentiellen Kunden sprichst, aber nur wenige davon wirklich zu zahlenden Kunden werden, solltest du diesen Blogpost lesen.

Unter uns…

Auf die ersten Gespräche, die ich mit potentiellen Klienten geführt habe, war ich nicht vorbereitet. Null, Nada, Niente.

In meiner Aktentasche war leeres Papier und mein Plan bestand aus: Mir fällt bestimmt spontan was ein.

Wie du dir vorstellen kannst, lief das nicht immer 100% einwandfrei.

Dann machte ich auch noch einen Fehler, den erstaunlich viele Berater machen.

Ich quatschte einfach drauf los und erklärte, was es denn alles für Möglichkeiten im Online Marketing gibt, SEO, Facebook Ads, Landing Pages, Ebooks — ohne die Situation des potentiellen Klienten überhaupt zu kennen!

Jetzt laufen meine Vorgespräche etwas anders ab — professioneller, auf den Klienten, die Probleme und Ziele fokussiert.

Das hat den Vorteil, dass der Klient sich verstanden fühlt und wir eine effiziente Marketing-Strategie entwickeln können.

Eine klassische Win-Win-Situation. Aber was mache ich jetzt anders?

Ich habe mich an einem verregneten Sonntagmittag vor meinen Laptop gesetzt und dachte über das morgige Kundengespräch nach.

Okay, das macht er also und er wünscht sich Unterstützung bei der Suchmaschinenoptimierung… mehr weiß ich nicht.

Um das bestmögliche Ergebnis abliefern zu können sollte ich noch einiges mehr über das Unternehmen wissen.

Also überlegte ich mir eine Reihe an Fragen, die ich ihm morgen stellen wollte.

Die Fragen — die du weiter unten findest — helfen mir als Marketing-Berater dabei einen genauen Überblick über das Unternehmen, den Ist-Zustand und die Ziele zu gewinnen.

Wenn du eine Dienstleistung anbietest, sei es Webdesign, Head Hunting, Inneneinrichtung, SEO oder etwas völlig anderes, solltest du dir angewöhnen im Voraus alle Fragen zu stellen, die dir deine Arbeit später einfacher macht.

Das räumt von Anfang an alle Unklarheiten aus dem Weg, dein Kunde erkennt, dass du ein Profi bist und fühlt sich verstanden.

Wie gesagt: Win-Win.

Ich gebe dir den Tipp einen Fragen-Katalog aufzustellen, den du ins Kundengespräch mitnehmen kannst.

So kannst du dir direkt Notizen machen und hast immer alle wichtigen Infos an einer Stelle.

Abhängig davon, wie du dein Geld verdienst, musst du natürlich auch andere Fragen stellen… Das sind zum Beispiel die Fragen, die meine Klienten im ersten Gespräch von mir hören.

Wie werden aktuell Kunden gewonnen?

Warum frage ich das?

Hier wird gefragt, wie aktuell Kunden gewonnen werden.

Das ist wichtig um zu wissen welche Maßnahmen aktuell funktionieren und welche eventuell optimiert werden können.

Bei vielen Kunden ist es so, das Kunden aktuell nur per Mundpropaganda gewonnen werden.

Diese Akquise-Technik kann jahrelang gut funktionieren, ist jedoch keine skalierbare Option, um neue Kunden zu gewinnen und kann als Kundenquelle sehr schnell versiegen.

Viel besser ist es, wenn alternative Marketing-Strategie existieren.

Mit einer funktionierenden, bewährten Marketing-Strategie lassen sich spielend einfach neue Kunden auf Autopilot gewinnen.

Wie lange bleibt ein Kunde im Schnitt im Unternehmen?

Warum frage ich das?

Zu wissen, wie lange ein Kunde im Unternehmen bleibt, beziehungsweise wie oft der Kunde Termine mit dem Unternehmen vereinbart, ist extrem wichtig um die LTV (Lifetime Value) eines Kunden herauszufinden.

Kurz: Wie viel verdient das Unternehmen pro Kunde im Schnitt?

Wenn der Wert eines Kunden bekannt ist kann das Marketing dahingegen angepasst werden

Das bedeutet zum Beispiel, dass auch Kunden akquiriert werden können, ohne zu sehr auf das Frontend oder sofortigen Profit zu achten, wenn die LTV sehr hoch ist.

Wie viel Umsatz wird pro Kunde generiert?

Warum frage ich das?

Zu wissen, wie viel Umsatz ein Unternehmen pro Kunde im Schnitt erwirtschaftet bestimmt das Marketing-Budget, welches investiert werden kann — ohne in die roten Zahlen zu rutschen.

Beispiel (vereinfacht):

Wenn du an einem Kunden 1000€ verdienst, du aber 1100€ ausgegeben musstest, um dir den Auftrag zu sichern, solltest du die Akquise-Strategie überarbeiten, einstellen oder versuchen den LTV zu steigern.Was ist die Gewinnspanne?

Warum frage ich das?

Aus dem gleichen Grund, wie der vorherigen Frage.

Beispiel (vereinfacht):

Du gibst 400€ aus, um einen neuen Kunden zu gewinnen und machst pro Auftrag 1000€ Umsatz, deine Materialkosten liegen jedoch bei 599€. Also hast du quasi 1€ verdient. Nicht sehr profitabel.

Um mehr Gewinn zu machen, musst du die Marketing-Strategie dementsprechend optimieren, einstellen oder versuchen den LTV des Kunden zu steigern.

Wer ist der ideale Kunde, wer soll angesprochen werden?

Warum frage ich das?

Um herauszufinden, welche Marketing-Strategien am besten funktionieren, ist es nötig zu wissen, wer der ideale Kunde ist.

Denn nur so kann eine optimale Taktik entwickelt werden, die exakt die perfekten Kunden anspricht.

Beispiel (vereinfacht):

Wenn ein Hundefriseur aus Hamburg für den Suchbegriff „SEO Berater Köln“ ganz vorne bei Google steht, wird er einige Besucher gewinnen können — aber keine neuen Kunden.

Deswegen sollte jedes Unternehmen genau wissen, wer angesprochen werden soll und das sollte sich in den Marketing-Bemühung widerspiegeln.

Das zeigt sich auch im zweiten Beispiel:

Extrem-Beispiel 2:

Ein Unternehmen entscheidet sich dafür in Influencer-Marketing zu investieren.

Ein Influencer mit 1.1 Millionen Followern wird beauftragt ein Bild von dem Produkt zu posten.

Das Produkt wird verschickt, der Influencer bezahlt und ein Produkt-Bild gepostet — Verkäufe 0.

Woran liegt’s?

Die Follower des Influencers sind großteils 12-16 Mädchen, die sich für Beauty-Tipps und Make-Up interessieren.

Das beworbene Produkt ist ein neues hochpreisiges Golfschläger-Set.

Klar, das da keine Verkäufe reinkommen.

Klingt absurd, passiert aber so oder ähnlich immer wieder.

Was macht das Unternehmen einzigartig?

Warum frage ich das?

Es ist unbedingt von Nöten herauszufinden, was das Unternehmen einzigartig macht — der sogenannte USP.

Denn so lassen sich Unterschiede, im besten Falle die Positiven, zur Konkurrenz herausstellen, die den Anreiz für Kunden erhöhen einem Unternehmen den Vorzug zu bieten.

Dies kann zum Beispiel ein besonderer Service sein den die Konkurrenz nicht bietet, wie zum Beispiel ein kostenloses Vorgespräch, ein Ratgeber an dem sich Kunden orientieren kann oder einfach den besten Service möglich zu bieten.

Wohin fließt das Marketing-Budget aktuell?

Warum frage ich das?

Es ist extrem wichtig zu wissen worin der Kunde aktuell sein Marketingbudget investiert.

So lassen sich eventuelle Geldfresser erkennen, die keine neuen Kunden bringen, beziehungsweise einen extrem schlechten ROI liefern.

Wer sind die größten Konkurrenten?

Warum frage ich das?

Die Konkurrenzanalyse ist einer der Grundpfeiler jeder Marketing-Kampagne.

So lassen sich Chancen und Herausforderungen erkennen.

Und bei der Recherche lassen sich eventuell Bereiche aufdecken, in der die Konkurrenz nicht präsent ist.

Ebenso lassen sich Möglichkeiten erkennen, wo das werbetreibende Unternehmen vieles besser machen kann, ohne zu viel Zeit oder Geld zu investieren.

Auf der anderen Seite kann man sich auch von der Konkurrenz inspirieren lassen, sehen was sie richtig machen und Kampagnen entwickeln, um es noch besser zu machen.

Wer hat die Webseite entwickelt?

Warum frage ich das?

Zu wissen, wer die Webseite entwickelt hat, ist deswegen wichtig, da voraussichtlich oft und viel mit der Webseite gearbeitet werden muss.

Ein eigener Kontakt zu dem Entwickler oder Admin-Zugang zur Unternehmens-Webseite ist Voraussetzung für gutes Online-Marketing, da die Website der Dreh- und Angelpunkt der Internetpräsenz des Unternehmens sein sollte.Welches Budget ist für das Marketing eingeplant?

Warum frage ich das?

Natürlich ist es wichtig im ersten Gespräche herauszufinden, wie hoch das Marketing-Budget überhaupt ist.

Nur wenn du Bescheid weißt, wie hoch das Marketing-Budget des Unternehmens ist, kannst du die richtige Strategie vorschlagen.

Wenn das Unternehmen über ein größeres Budget verfügt und dieses monatlich festgesetzt hat, sind andere Ergebnisse möglich.

Wie oft sollen Reports/Updates geschickt werden?

Warum frage ich das?

Viele Kunden interessieren sich nur für Ergebnisse. Das ist das beste Szenario.

Das bedeutet in den meisten Fällen, dass sie sich nur für Neukunden interessieren, ihnen ist es egal, ob die Webseite eine Position gestiegen ist oder nicht.

Das Wichtigste ist, dass das Telefon klingelt und neue Kunden gewonnen werden.

Andere Kunden hingegen wollen über möglichst viel Bescheid wissen und das möglichst oft.

Oft ist es jedoch so: Kunden, die über alles Bescheid wissen wollen, vertrauen dir nicht als Experten.

Und das zu ändern sollst du von vornherein als Experte auftreten und die Zügel in die Hand nehmen.

Klar…

Natürlich ist es völlig in Ordnung Reportings zusenden und Rücksprache mit dem Kunden zu halten.

Wenn der Kunde dir jedoch bei jeder Aktion auf die Finger schaut und du erst alles absegnen lassen musst, läuft irgendetwas falsch.

Frag deinen Kunden, ob er eher daran interessiert ist neue Kunden zu gewinnen oder deine Zeit lieber mit Reportings und Co. verschwendet…

Werden bereits E-Mail-Adresse gesammelt?

Warum frage ich das?

Bei jedem Unternehmen sind E-Mail Adressen ein wichtiges Element, um Kunden langfristig an das Unternehmen zu binden.

Deswegen empfehle ich von vorne rein E-Mail-Adresse zu sammeln, damit diese später für Marketing-Aktionen genutzt werden können.

Unternehmen, die bereits über eine E-Mail-Liste ihrer Kunden verfügen, haben einen Vorsprung.

Andere Fragen…

Jedes Unternehmen ist anders — daher decken diese Fragen meistens nicht alles ab, was gefragt werden sollte.

Zögere nicht, wenn du etwas fragen willst, was nicht in deinem Fragenkatalog steht, aber später wichtig werden könnte.

Fazit

Desto mehr du über deinen Kunden weißt, umso besser ist das Ergebnis deiner Arbeit.

Ich garantiere dir, dass dein Kunde positiv auf deine Neugier reagieren wird!

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So verstehen deine Kunden, was du überhaupt anbietest https://kismailer.com/blog/beitrag-1/ https://kismailer.com/blog/beitrag-1/#comments Thu, 16 Sep 2021 08:00:00 +0000 https://kismailer.com/blog/beitrag-1/ Weiterlesen

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Was machst du eigentlich?

Es gibt etwas, was mir immer wieder auffällt: Verwirrende Slogans. Sie klingen cool, vermitteln aber nicht, was überhaupt angeboten wird. Aus Marketing-Sicht ein totales Fiasko.

Übertreibe ich hier nicht ein bisschen?

Vielleicht… aber entscheide selbst.

Meiner Meinung nach ist es klüger sich nicht für einen Slogan zu entscheiden, der clever ist, sondern einen der deinen potentiellen Kunden direkt sagt, was du anbietest.

An einem Beispiel:

Vor kurzem war ich auf der Digital Marketing Expo & Conference, kurz DMEXCO, und war erstaunt wie inhaltsleer ein großer Teil der Unternehmen-Slogans war.

Innovative Cloud Solutions

Accelerate Travel

Better Connections

Klingt cool, ja. Was diese Unternehmen genau machen, weiß niemand nachdem er die Slogans gelesen hat.

Natürlich können auch coole Slogans funktionieren. So sind „Just Do It“ (Nike), „Think Different (Apple)“ oder „Weil ich es mir wert bin“ (L’Oréal) so sehr mit einer Marke verknüpft, dass jeder weiß, worum es geht.

Das Marketing-Budget, das nötig ist, um diese Slogans in den Köpfen der Verbraucher zu platzieren, muss gigantisch sein.

Deswegen empfehle ich (in den meisten Fällen) auf einen Slogan zu setzen, der kurz & knapp erklärt, was du anbietest.

Steht der Keller Unterwasser, suchen die wenigsten nach einem Anbieter mit coolem Slogan, sondern nach einer Lösung.

Innovative Water Solutions vs Wir kümmern uns schnell & effizient um Ihren Rohrbruch

Welchen Klempner würdest du eher anrufen? Den mit dem coolen Spruch oder den Anbieter, der dir sagt, was du erwarten kannst?

Ich glaube, wir sind uns einig.

Du kannst dir deinen Slogan als Mini-Pitch vorstellen. Um den passenden Slogan/Pitch für dich zu finden, kannst du dir folgende Frage stellen:

Wie kann ich meine Tätigkeit in einem Satz beschreiben?

Falls dir das spontan schwer fällt, kannst du diese Vorlage als Hilfe nutzen:

Kurze Version: (Dienstleistung) für (Zielgruppe).

Also z.B. Marketingberatung für lokale Unternehmer / Coaching für Frauen in Führungspositionen / Die Metzgerei für umweltbewusste Genießer / Personaltrainer für Schwangere über 30 /…

Du siehst, es ist sehr einfach einen guten Slogan zu finden, wo sich potentielle Kunden angesprochen fühlen.

Falls du dein Angebot in einem Gespräch (oder auf deiner Webseite) etwas ausführlicher und trotzdem effizient vorstellen willst, kannst du den Mini-Pitch noch etwas erweitern indem du einen Vorteil für den Kunden mit einbaust.

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Kundenakquise: So gewinnst du 2022 neue Kunden https://kismailer.com/blog/kundenakquise/ https://kismailer.com/blog/kundenakquise/#comments Thu, 16 Sep 2021 08:00:00 +0000 https://kismailer.com/blog/kundenakquise/ Weiterlesen

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Kaum ein anderer Bereich für Unternehmen hat sich in den letzten Jahrzehnten so rasant verändert und weiterentwickelt wie die Kundenakquise.

Und die Kosten zur Akquise eines neuen Kunden sind in den letzten Jahren explosionsartig gestiegen.

Unternehmerinnen und Unternehmer jagen von einem Trend im digitalen Marketing zum nächsten und schaffen es hierbei kaum sich ein adäquates Basiswissen anzueignen.

Digitale Plattformen wie Apps bieten individuelle Werbemöglichkeiten an und die Unternehmung wird mit Möglichkeiten der Kundenakquise überschüttet.

  • „Wo bekomme ich die besten Leads?“
  • „Wie schaffe ich es die Kosten pro Neukunden zu senken?“
  • „Auf welcher Plattform befindet sich meine Zielgruppe überhaupt?“

Je größer die Anzahl der Fragezeichen, desto auswegloser scheint die Situation.

Eines ist jedoch besonders wichtig: Verliere hierbei nicht den Fokus auf dein Kerngeschäft!

In diesem Artikel lernst du einfach und komprimiert die wichtigsten Fakten und Informationen kennen, die du im Jahr 2022 zum Thema Kundenakquise wissen musst.

Und keine Sorge… Natürlich verraten wir dir auch die aktuell beste Methode, um neue Kunden zu gewinnen. Denn dieser Artikel hat die Aufgabe, Licht in ins Dunkel zu bringen.

Am Ende weißt du, wie du deine Akquisekosten durch moderne und digitale Strategien der Kundenakquise senken und im Handumdrehen umsatzstarke Kundenmagneten erzeugen kennst.

Also... Legen wir los!

Wer macht Kundenakquise?

Kundenakquise bedeutet, sein Produkt oder Dienstleistung zu vermarkten – oder ganz simpel ausgedrückt: Umsatz zu generieren.

Die Frage danach, wer bzw. welche Unternehmung eigentlich Kundenakquise betreibt, ist demnach abhängig davon, ob eine Dienstleistung oder ein Produkt existiert, das verkauft werden muss.

Jeder betreibt Kundenakquise, denn jeder verkauft etwas. Auch, wenn es nur die eigene Person darstellt.

Nehmen wir ein Beispiel aus dem privaten Umfeld. Wenn Sie den Partner von einer gemeinsamen Aktivität am Wochenende überzeugen wollen, dann haben Sie eine fixe Idee im Kopf, was Sie gerne unternehmen möchten.

Von dieser Idee müssen Sie Ihren Partner überzeugen – Sie müssen die Idee Ihrem Partner verkaufen – , denn sonst wird er oder sie sich möglicherweise für einen anderen Vorschlag entscheiden, für den Sie keinerlei Interesse besitzen. Im schlimmsten Fall endet es in einer Diskussion und das Wochenende ist gelaufen.

Der “Kunde” ist also eindeutig definiert: Ihr Partner.

Die Kundenakquise ist das Überzeugen davon, sich für Ihre Idee zu entscheiden, Ihre Idee zu kaufen. Sie müssen sich also nun genau überlegen, auf welche Strategie Ihr Partner anspricht und wie sie Ihre Idee bestmöglich aufbereiten und vermarkten.

Diesen Prozess der Kundenakquise finden wir in jedem Bereich unseres Lebens, ob bewusst oder unterbewusst.

Ob Sie nun in Zukunft Ihren Partner von einer Idee überzeugen wollen oder Ihre Kunden von Ihrer Dienstleistung oder Ihrem Produkt, wir haben für Sie alle wichtigen Punkte der Akquise in nur einem Artikel zusammengestellt.

Lesen Sie den Artikel bis zu Ende und seien Sie Ihrer Konkurrenz einen Schritt voraus!

Inhaltsverzeichnis

Was bedeutet Kundenakquise?

Klassische Kundenakquise

Kundenakquise Online

Strategien ohne rosige Zukunft (E-Mail-Marketing)

Kundenansprüche im Marketing 2020

Kosten senken und die Kundenakquise zukunftsfähig gestalten

Was bedeutet Kundenakquise?

Die Kundenakquise, egal ob „warm“ oder „kalt“, beschreibt alle Maßnahmen, die das Ziel haben, den Unternehmenserfolg, durch die Gewinnung neuer Kunden, zu steigern.

Die Kundenakquise teilt sich im Allgemeinen in zwei wesentliche Bereiche auf:

Offline/Analog – Beispiel: Ladenlokal, Messe, Kaltakquise am Telefon

Online/Digital – Beispiel: Internetseite, Social-Media, E-Mail

Beide Bereiche für sich verfügen über individuelle Vorteile, aber auch Nachteile. Eine detaillierte Auflistung der unterschiedlichen Akquise-Felder mit einer umfassenden Bewertung finden Sie in dem jeweiligen Abschnitt.

Wenn Sie erfahren wollen, wie Sie mit effizientem, aber simplem Online Marketing neue Kunden gewinnen können, klicken Sie hier, um ein kostenloses Beratungsgespräch zu vereinbaren.

Klassische Kundenakquise

Wir haben für Sie die wichtigsten klassischen Strategien der Kundenakquise durchleuchtet. Sehen Sie auf einen Blick, welche Vor- und Nachteile sich aus den verschiedenen Möglichkeiten der Kundenakquise ergeben.

Kaltakquise

Der Klassiker unter den Akquisemethoden.

Unter der Kaltakquise wird der Erstkontakt des Verkäufers mit dem potenziellen Kunden verstanden, ohne dass dieser überhaupt mit der Unternehmung oder dem Produkt in Kontakt geraten ist.

Die gängigsten Formen der Kaltakquise ist die Akquise über Telefon, per Post oder von Angesicht zu Angesicht.

In allen Fällen treten Sie in einen Erstkontakt mit einem potenziellen Kunden. Für die Kaltakquise gelten in Deutschland jedoch strenge Regeln. Das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb ( § 7, Absatz 2 und 3 UWG) regelt hierbei im Detail, inwieweit Sie den Kunden kalt akquirieren dürfen, und was sich der Kunde nicht von Ihnen gefallen lassen muss.

Damit Sie keine wertvolle Zeit verlieren, indem Sie diese mit dem Wälzen von Gesetzesbüchern und dem Verstehen von komplizierten Texten verbringen, haben wir hier für Sie eine kurze Übersicht erstellt.

Erlaubt: Adressierte Werbung per Post

Nicht Erlaubt: Ohne die Einwilligung der potenziellen Kunden ist jedes andere Mittel der Kommunikation in einem ersten Schritt verboten. Erst durch die ausdrückliche Erlaubnis des Kunden ist es Ihnen gestattet das Kommunikationsmedium zu Werbezwecken zu nutzen.

Ausnahme: Handelt es sich bei Ihrem potenziellen Kunden um eine Firma (B2B) dann ist die Kaltakquise per Telefon hinnehmbar, wenn Sie von einem legitimen Interesse des Kunden ausgehen können.

Sprich, verbessern Sie mit Ihrem Produkt die Leistung eines Unternehmens, ist von einem legitimen Interesse auszugehen.

Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen zählt bei der Kaltakquise natürlich noch ein wesentlicher Bestandteil: Das verkäuferische Geschick.

Sie sind bei der Kaltakquise dazu gezwungen, in möglichst kurzer Zeit einem Kunden Ihr Produkt näherzubringen, der bis dato noch überhaupt keine Information darüber erhalten konnte.

In Märkten, in denen zumindest die Thematik beiden Seiten bekannt ist, kann ein solches Vorgehen sicher funktionieren, wie zum Beispiel beim Verkauf einer Versicherung für ein bestimmtes Risiko.

Stellen Sie sich allerdings vor, Sie vertreiben Software oder IT-Dienstleistungen.

Sie müssen nun viel Zeit in die Vorbereitung der Kaltakquise stecken, um Ihren Kunden in kurzer Zeit verständlich zu machen, warum er Ihre Software oder Ihre Dienstleistung kaufen soll und welchen Mehrwert er daraus generiert. Gar nicht so einfach.

Sollte die Kaltakquise per Post erfolgen, sieht die Problematik leider nicht viel anders aus.

Es ist Ihnen zwar erlaubt auch Privatpersonen zu kontaktieren und Ihre Werbemaßnahmen so auszuweiten, Sie müssen allerdings auf nur wenigen (oder sogar nur einer) DIN-A4-Seite alle wichtigen Informationen zu Ihrem Produkt auflisten und somit den Kunden vom Kauf überzeugen.

Laut einer statistischen Erhebung von PR-Gateway liegt die Abschlussrate bei der Kaltakquise (Outbound-Marketing) lediglich bei 1,7%. Nach Berechnung aller Kosten kann bei dieser Conversion Rate schnell ein wirtschaftlichen Ungleichgewicht entstehen.

Pro: Sie erreichen potenzielle Kunden innerhalb Ihrer Zielgruppe, die Sie und Ihr Unternehmen eventuell noch nicht kennen, und können direkt in ein Verkaufsgespräch starten.

Contra: Kaltakquise hat einen schlechten Ruf, keine gute Conversion Rate und ist rechtlichen Rahmenbedingungen unterworfen, die sich ständig ändern.

Printmedien

Unter dem Begriff der Printmedien lassen sich alle klassischen Werbeflächen vereinen, von der Zeitung bis hin zur Litfaßsäule.

Hierbei kann Werbung durch gut designte Grafiken und cleveren Slogans dafür sorgen, den Leser anzusprechen und ihn dazu zu bewegen, ein gesteigertes Interesse an Ihrem Produkt zu zeigen.

Hierzu wurden zu Beginn der 90ern und Anfang 2000er große Werbeunternehmen gegründet, die sich darauf spezialisierten Ihr Produkt optisch aufzubereiten und dem potenziellen Kunden vorzustellen.

Printmedien haben in den letzten Jahren extrem an Einfluss verloren. Hierbei ist noch einmal der Begriff der Reichweite eine wichtige Kennzahl. Ein Medium kann nur als Werbeträger funktionieren, wenn es ausreichend kaufkräftige Kunden erreichen kann.

Gerade in der Welt der Mode und Konsumgütern spielen Printmedien kaum eine nennenswerte Rolle mehr. Influencer auf Instagram und Co schaffen auf den Social-Media-Kanälen ein vielfaches mehr an potenziellen Käufern anzusprechen, als beispielsweise eine Wochenzeitschrift.

Sie sind die neuen Litfaßsäule dieser Welt und schaffen es auch noch mit dem Image der besten Freundin oder des Kumpels, das Produkt authentisch auf dem Markt zu bewerben.

Sind Printmedien dann generell die falsche Adresse für Sie?

Hierbei ist die Antwort ein klares: Es kommt darauf an. Vertreiben Sie eine spezielle Dienstleistung oder ein differenziertes Produkt, kann ein Magazin aus diesem Fachbereich für Sie durchaus das richtige Medium sein, potenzielle Kunden anzuwerben. Eine großangelegte Plakatwerbung wäre jedoch nur wenig sinnvoll, wenn nur 1 von 1000 Menschen überhaupt als Ihr Kunde infrage kommt.

Nehmen wir das Beispiel einer IT-Dienstleistung oder eines Software-Produktes. Hierbei ist die Werbung in Magazinen, wie c’t ein geeignetes Mittel, um die Fachfrau oder den Fachmann auf das Produkt aufmerksam zu machen.

Sollte sich Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt auf einen wesentlich größeren Marktanteil konzentrieren, ist die Akquise über klassische Printmedien sicherlich nicht das erste und kostengünstigste Mittel der Wahl.

Pro: Durch gezielt ausgespielte Printmedien erreichen Sie genau die Kundengruppe, den Ihre Dienstleistung / Ihr Produkt ansprechen möchte.

Contra: Printmedien verlieren an Reichweite und Aufmerksamkeit. Nur in wenigen Fällen sind Printmedien für Dienstleistungen und Produkte, die eine bestimmte Zielgruppe ansprechen, geeignet.

Wenn Sie nicht gerade das Werbebudget von Coca Cola haben, ein Massenprodukt anbieten und Milliarden für reines Branding ausgeben können, sollten Sie sich von großangelegter Printwerbung distanzieren.

Empfehlungsmarketing

Eine weitere Form der klassischen Kundenakquise ist das Empfehlungsmarketing.

Ein Kunde ist mit Ihrer Leistung besonders zufrieden? Ausgezeichnet! Es gibt keine bessere Werbung für Ihr Unternehmen, als wenn genau dieser Kunde für Ihr Produkt wirbt.

Ein Bestandteil des Empfehlungsmarketing ist die Mund-zu-Mund-Propaganda.

Ein wesentlicher Vorteil hierbei ist es, dass Sie überhaupt keinen Aufwand in die Werbung oder die Kundenakquise stecken müssen. Der zufriedene Kunde wirbt für Sie bei seinen Kontakten und kann Ihnen somit kostenlos und einfach Neukunden verschaffen.

Die Kehrseite hierbei ist es jedoch, dass Sie die Mundpropaganda selber nur schwer steuern können.

Während der eine Kunde gerne für Sie Werbung betreibt, hält sich ein andere vielleicht lieber bedeckt, wenn Sie nicht aktiv werden.

Denn damit Empfehlungsmarketing auch wirklich für neue Kunden sorgt, müssen Sie das Zepter in die Hand nehmen!

Im Empfehlungsmarketing 2020 kommt es darauf an, einen zufriedenen Kunden aktiv als Werbepartner zu gewinnen und als einen sogenannten aktiven Testimonial zu nutzen. Wenn Sie mit einem Testimonial werben können, erzeugen Sie beim potenziellen Neukunden Vertrauen.

Der Social Proof eines anderen Unternehmen ist in der Kundenakquise ein unfassbarer Vorteil gegenüber der Konkurrenz, da Sie nachweisen können, dass Ihr Produkt den gewünschten Erfolg liefert.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor, ob ein Social Proof bei potenziellen Neukunden kaufentscheidend wirkt ist die Aufmachung. Wenn Sie einen Kunden als Testimonial gewinnen, müssen Sie dies auch adäquat vermarkten und auf verschieden Kanälen streuen.

Tipp: Denken Sie daran die Erlaubnis des Kunden einzuholen, bevor Sie seine Stimme und seinen Namen zu Werbezwecken nutzen.

Testimonials können beispielsweise auf Ihrem Internet-Auftritt platziert oder als Grafik auf ihrer Post-Kaltakquise platziert werden.

Pro: Empfehlungsmarketing und Social Proof können einen enormen Einfluss auf Ihre Umsatzzahlen und die Kaufentscheidung eines unentschlossenen Kunden haben. Immerhin wird Ihr Unternehmen bereits von einem vertrauensvollen Menschen empfohlen, was den Neukunden weniger skeptisch macht.

Contra: Sie haben es oft nicht selbst in der Hand, ob ein Unternehmen oder ein Kunde mit sich werben lassen möchte.t. Hierbei ist Ihr Überredungskunst gefragt, um Ihre Kunden in freiwillige Vertriebsmitarbeiter zu verwandeln.

Kundenakquise auf Messen

Fachmessen sind absolute Publikumsmagneten. Während einige Fachbereiche mit sinkenden Besucherzahlen zu kämpfen haben, blühen andere Messen hingegen auf. Im ersten Schritt sollten Sie potenzielle Fachmessen für Ihren Geschäftsbereich identifizieren.

Auf einer Fachmesse können Sie mit einem guten Messestand potenzielle Neukunden anlocken und von Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung überzeugen.

Messetage unterteilen sich meist in Tage, für Firmen und Fachleute und in Tage für die klassische Laufkundschaft.

Dies ermöglicht Ihnen beide Kundengruppen mit einem Messestand gleichermaßen anzusprechen. Der entscheidende Vorteil einer Messe ist es, dass das Interesse der Kunden schon im Vorfeld eindeutig definiert ist.

Auf einer Fachmesse für Boote werden die Besucher ausschließlich an Produkten rund um das Thema Boote interessiert sein. Sie müssen nicht erst in einem Verkaufsgespräch herausfinden, ob ihr Produkt zum Kunden passt. Sie können gleich das Verkaufen und die heiße Phase beginnen.

Zudem bietet eine Messe auch eine perfekte Situation, um Merchandise Ihrer Unternehmung an die Kunden zu verteilen und somit auch noch lange nach der Messe für Aufmerksamkeit beim Messebesucher und seinem direkten Umfeld zu sorgen.

Pro: Das Interesse des Kunden ist eindeutig definiert und der Verkauf der eigenen Unternehmung kann im ersten Kontakt bereits beginnen.

Contra: Ein ansprechender Messestand ist teuer und die Besucherzahlen schwanken extrem zwischen den Branchen.

Sponsoring

Stellen Sie sich folgende Situation vor:

Ihr Kind spielt in einem Fußballverein und es wird ein neuer Sponsor gesucht, der für sein Firmenlogo und Firmenslogan ganz plakativ das Trikot der Spieler als Werbefläche nutzen kann.

Na, dann passt es ja perfekt, dass Ihr Unternehmen Sportvereine und Profisportler in Sachen Marketing und Außenwirkung berät.

Durch gezieltes Sponsoring in Ihrer Branche können Sie die Aufmerksamkeit auf Ihrem Produkt steigern.

Sponsoring ist Schnee von Gestern? Von wegen! Immer neue Bereiche werden erschlossen, in denen Sponsoring ausgeführt werden kann. Betrachten wir alleine den Bereich des E-Sports, der schon 2017 weltweit Erlöse in Höhe von 557 Millionen Euro erzielte (Quelle), Tendenz steigend. Ein Sponsoring in dieser Branche sorgt für extreme Aufmerksamkeit.

Die Zuschauer sind digital und sehr gut vernetzt. Eine Firma, die in diesem Bereich für sich wirbt, katapultiert sich in den Google-Suchanfragen ganz nach oben, Beispiel LevelUp Gaming Booster®. Ein Getränkezusatz, der speziell für den Gaming-Bereich entwickelt wurde und diesen Bereich für sich als Werbung und Multiplikator nutzt.

Sie sehen also, dass mit ein wenig Kreativität und Innovation auch klassische Akquisekanäle funktionieren können.

Sponsoring wird heutzutage auch in großem Maße auf Social-Media betrieben. Influencer erreichen mehrere Millionen Nutzer weltweit und können mit nur einem einzigen Post Ihres Produktes die Zahl der Interessenten explosionsartig steigern.

Pro: Durch gezieltes Sponsoring erreichen Sie genau Ihre passende Zielgruppe.

Contra: Sponsoring kann sehr kostenintensiv sein und ist oftmals zeitlich begrenzt.

Networking

Das Networking ist eine Form der Kundenakquise, die Sie in jeder Unternehmung, und bei jedem Produkt durchführen sollten.

Was ist damit genau gemeint?

Das klassische Netzwerken ist das Aufbauen von Business-Kontakten auf sozialen Events. Sie sind zum Beispiel in der Beratungsbranche tätig, dann knüpfen Sie neue Kontakte auf Fachtagungen, Start-Up-Pitches oder sogar Veranstaltungen an Universitäten.

Durch spannende Gespräche können geschäftliche Interessen und das eigene Unternehmen präsentiert und so Kontakte zu potenziellen Kunden geknüpft werden.

Denken Sie daran, dass Sie nicht stumpf verkaufen, sondern stets das Beste für Ihren Gegenüber im Kopf haben. So sorgen Sie dafür, dass Ihnen Menschen wirklich zuhören und nicht nach dem nächsten Ausgang aus dem Gespräch suchen.

Eine weitere lukrative Form der Vernetzung stellen Unternehmergruppen dar, die sowohl offline als auch online zu finden sind.

Beispielsweise kann in Ihrer Branche eine Facebook-Gruppe existieren, in der Sie Mitbewerber oder Interessenten finden, sich austauschen und die neuesten Informationen des Marktes miteinander teilen.

In den letzten Jahren verzeichnen neue, auf den Job ausgerichtete, soziale Netzwerke wie Xing oder LinkedIn extremen Zuwachs. Hier können Sie Ihre Person als Unternehmer aber auch das Unternehmen als solches präsentieren und vernetzen.

Nutzen Sie vor allem die neuen Medien, um sich in Ihrer Branche zu vernetzen und hierbei kostenfrei auf sich aufmerksam zu machen.

Pro: Die Vernetzung 2020 ist größtenteils kostenfrei und findet über Social Media statt.

Contra: Die Conversion Rate, um einen neuen Kunden zu akquirieren ist je nach Branche gering und mit viel Aufwand verbunden.

Kundenakquise Online

Gegenüber der klassischen Kundenakquise ist in den letzten Jahren durch das Wachstum des Internets und der digitalen Anwendungen auch eine digitale Form der Kundenakquise entstanden, die für den Slogan steht: Easy to learn, hard to master!

In den letzten Jahren hat eine wahre Transformation der Kundenakquise stattgefunden und das besonders im Bereich der Online-Akquise.

Über 92% (Quelle) aller Deutschen haben schon einmal online ein Produkt oder eine Dienstleistung erworben, die Mehrzahl hiervon sogar regelmäßig.

Die digitale Welt ist allgegenwärtig, krisensicher, wetterfest und 24 Stunden am Tag verfügbar. 2020 liefert leider jetzt schon ein brisantes Beispiel mit dem Ausbruch der Pandemie Coronavirus (COVID-19).

Nicht nur Kulturveranstaltungen aller Ort, sondern auch Fachmessen aller Branchen wurden abgesagt, wodurch unzählige Unternehmen einen starken finanziellen Nachteil erlitten haben. Ist das Unternehmen allerdings stabil online aufgestellt, oder hat sich bereits im Schwerpunkt auf die Online-Kundschaft ausgerichtet, fällt es natürlich um einiges leichter, eine solche Krise als Unternehmen ohne schwere Einbußen zu überstehen.

Während Sie in der echten Welt viel Geld investieren, um Ihr Plakat auf einer lukrativen Werbefläche zu platzieren – nur damit es von vorbeigehenden Passanten ignoriert wird, da sie sowieso aufs Handy schauen– ist es online möglich bereits durch die richtige Wahl der Schlüsselwörter, kostenlos Aufmerksamkeit über Suchmaschinen wie Google & Co zu gewinnen.

Die digitale Kundenakquise verbindet geschickt das Kaufverhalten Ihrer potenziellen Kunden mit dem Potenzial digitaler Plattformen wie Facebook, Google und Co. So stellen Sie Ihr Produkt Tag und Nacht einer möglichst großen Kundenmenge zur Verfügung.

Dieses Potenzial ist schon lange kein Geheimtipp mehr, sondern fester Bestandteil von Marketing und Vertrieb erfolgreicher Unternehmen…

Autokonzerne wie Mercedes oder BMW, die im Kerngeschäft nur im direkten Kundenkontakt ihr Produkt verkaufen, bieten mittlerweile eine Vielzahl von Möglichkeiten auf ihrem Internet-Auftritt an. Ein Beispiel hierfür ist der Auto-Konfigurator.

Der Kunde kann bereits vor dem eigentlichen Verkaufsgespräch und Abschluss sein Traumauto zusammenstellen. Dem Kunden wird hierbei die absolute Kontrolle über das Produkt suggeriert. Für den Verkäufer bietet diese Vorauswahl allerdings eine enorme Ersparnis an Zeit und Energie, die er für jeden Kunden aufbringen müsste, da die Auswahl und die Auswahl des Kunden bereits im Vorfeld und ohne sein Zutun gelaufen ist. Der Auto-Konfigurator wird nun noch durch gezielte Werbung über Google Ads an potenzielle Kunden ausgeliefert. Somit erreicht die Kundenakquise online, genau den richtigen Kunden mit dem richtigen Produkt. Ein Abschluss wird somit immer wahrscheinlicher.

2020 geht es also nicht um die Frage: “Sollte mein Unternehmen online auf sich aufmerksam machen und digitale Kundenakquise betreiben?”.

Nicht mehr das Ob ist entscheidend, sondern vielmehr die Frage nach dem Wie:

“Wie kann ich mein Unternehmen und mein Produkt bestmöglich platzieren und somit eine hohe Aufmerksamkeit bei den Kunden erzeugen? Wie hebe ich mich von der Konkurrenz ab?”

Der Begriff der “Reichweite” ist in Social-Media-Kreisen schon lange der Maßstab für Erfolg. Und auch in der Online-Kundenakquise ist die Reichweite ein wesentlicher Bestandteil.

Um sich nun gegenüber der Konkurrenz vorteilhaft zu platzieren, sollte ihre Online-Akquise die folgenden 4 Wie’s berücksichtigen:

Wie erhöhe ich meine Reichweite?

Wie spreche ich die optimale Zielgruppe für mein Produkt an?

Wie steche ich aus der breiten Masse an Mitbewerbern heraus?

Wie bewege ich meine Kunden zum Kauf?

Wer in der digitalen Akquise 2020 den Anschluss verliert, wird es in der Zukunft immer schwerer haben, sein Unternehmen zukunftsfähig auszurichten und verliert den Wettstreit um potenzielle Neukunden.

Wir sind der Meinung: Das Einfache führt zum Erfolg. Gestalten Sie ihre Kundenakquise modern, simpel und digital, wie genau das geht, erfahren Sie in einem kostenlosen Strategiegespräch mit uns.

Strategien ohne rosige Zukunft (E-Mail-Marketing)

Laut einer Statistik der Deutschen Post (Quelle) haben in Deutschland 742.000 Unternehmen in den Jahren zwischen 2008 und 2018 E-Mail-Marketing zur Kundenakquise eingesetzt.

Aus gutem Grund. Lange war es eine der besten Methoden, um Kunden digital von dem eigenen Unternehmen zu überzeugen. Doch in Zeiten von Facebook Werbung, Instagram, Sales Funnel und Co wirkt ein simpler Newsletter wie die Zeitung vom Vortag: veraltet.

Modernes E-Mail-Marketing ist unserer Meinung nach vor allem drei Dinge: überteuert, zeitaufwendig und zu kompliziert.

Also, müssen Sie jetzt alle Segel streichen und Ihre Marketing Strategie komplett überdenken?

Nicht unbedingt. Natürlich können Sie mithilfe des E-Mail Marketings neue Kunden akquirieren. In einem ersten Schritt sollten Sie aus den bisherigen Erfahrungen Rückschlüsse ziehen und die gesammelten Daten aus ihrer Kundenakquise online auswerten. In manchen Branchen sind gut designte E-Mail-Kampagnen immer noch das erste Mittel der Wahl.

Doch gerade, wenn der gewünschte finanzielle Erfolg bislang ausblieb oder Sie sich stark im Internet positionieren möchten, ist das E-Mail-Marketing für Sie keine wirkliche Alternative.

Warum Sie E-Mail-Marketing im Jahr 2020 nicht mehr zu dem gewünschten Erfolg führen wird…

Überteuert:

Die Kosten für E-Mail-Marketing bestehen aus zwei wesentlichen Komponenten:

Wie viel kostet mich der Erhalt einer E-Mail-Adresse?

Die Wirkung des E-Mail-Marketings wird durch die Anzahl der zur Verfügung stehenden E-Mail-Adressen gesteigert. Diese E-Mail-Adresse muss Ihr Unternehmen in einem ersten Schritt sammeln.

Das Sammeln geschieht meistens durch ein sogenanntes CTA (Call-To-Action) oder Pop-Up bei dem der Nutzer aufgefordert wird die E-Mail-Adresse zu registrieren, um aktuelle Informationen über das Produkt oder die Unternehmung zu erhalten.

Die zweite Möglichkeit, um eine E-Mail-Adresse zu erhalten ist es, ein kostenloses Angebot zu schaffen. Beispielsweise lässt sich hier ein kostenloses E-Book nennen. Dieses E-Book liefert dem Kunden in einem spezifischen Fachbereich hilfreiche Informationen. Um das Angebot zu erhalten, “zahlt” der potenzielle Kunde mit seiner E-Mail-Adresse.

Heutzutage werden die Gesetze im Bereich des Datenschutzes zunehmend verschärft.

Die Kunden sind immer besser aufgeklärt und meiden das Hinterlegen ihrer tatsächlichen Mail, um weiteren Spam-Nachrichten aus dem Weg zu gehen.

Zudem müssen die CTAs oder kostenlosen Produkte erst einmal erstellt bzw. im Internet ansprechend präsentiert werden – ob diese Lead Magneten dann auch wirklich funktionieren steht auf einem anderen Blatt.

All diese Faktoren führen dazu, dass der Preis für den Erhalt einer E-Mail-Adresse zunehmend steigt und auch zukünftig absehbar steigen wird.

Was kostet mich das Versenden einer Mail, um mein Produkt zu bewerben?

Für das Versenden einer E-Mail zur Bewerbung eines Produktes oder einer Dienstleistung wurden in den letzten Jahren zahlreiche Online- bzw. Software-Anwendungen entwickelt, die Ihnen das Design und das Verwalten einer Kampagne erleichtern können.

Diese Plattformen sind allerdings nicht umsonst!

Die Preise staffeln sich nach der Anzahl von gesendeten E-Mails insgesamt und können schnell mehrere hundert Euro im Monat kosten. Zudem benötigen Sie Mitarbeiter, die sich im Bereich Marketing und Design auskennen. Die E-Mail-Kampagne muss ansprechend gestaltet werden, um überhaupt Interessenten in Kunden zu verwandeln.

Zeitaufwendig:

Der Zeitaufwand einer E-Mail-Kampagne ergibt sich aus der Zeit, die ein Verkauf benötigt, von der ersten Mail an, die der Kunde erhält, bis hin zum finalen Abschluss.

In vielen Kampagnen wird der Kunde nicht direkt auf ein Produkt oder eine Dienstleistung angesprochen, sondern durch gut platzierte Call-To-Actions in einem ersten Schritt nur auf neue Informationen oder kostenloses Material hingewiesen.

Im E-Mail-Marketing wird vor allem auf die Zustellrate und die Öffnungsrate einer Werbemail geachtet. Diese Raten variieren stark nach Branche und der Motivation des potenziellen Kunden seine primäre E-Mail-Adresse zu hinterlegen.

Kunden werden oft erst nach mehreren Kampagnen zum direkten Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung hingewiesen.

Auf dem Weg zum finalen Abschluss hat der Kunde bereits mehrere Mails und kostenloses Material vom Unternehmen erhalten und Ihre Kosten pro Kunde steigen enorm an.

Diese Kosten wurden in der Vergangenheit akzeptiert, da das Mittel der E-Mail bisher einen einfachen, unkomplizierten und direkten Weg dargestellt hat den potenziellen Kunden zu erreichen.

Die Relevanz der E-Mail sinkt allerdings mit der zunehmenden Stärke der Social-Media-Plattformen. Ihr Unternehmen 2020 allein auf die Strategie des E-Mail-Marketings auszurichten nimmt Ihrem Unternehmen die Flexibilität auf Veränderungen des Kundenverhaltens adäquat zu reagieren.

Kompliziert:

Eine Werbekampagne ist nur so gut, wie die Zahlen, Fakten und Erfahrungen die ein Unternehmen daraus erhält.

Wenn Sie als Unternehmer nicht genau nachvollziehen können, ob sich eine Werbekampagne für Ihr Geschäftsmodell lohnt, können Sie wirtschaftlich nur schwer wachsen und verlieren potenzielle Kunden.

Zahlreiche Unternehmen stellen innerhalb einer Kampagne komplizierte E-Mail-Ketten auf, um potenzielle Kunden zu erreichen. Die genauen Öffnungszahlen können zusätzlich dadurch verfälscht werden, dass oft nur eine zweit oder dritt E-Mail-Adresse angegeben wurde.

Zudem werden die Kampagnen in vielen Unternehmungen von nur einem kleinen internen Expertenteam durchgeführt. Fällt dieses Team aus, oder Sie möchten die Kontakte aus dem E-Mail-Marketing für weitere Akquisestrategien nutzen, steht Ihr Unternehmen vor großen Herausforderungen:

Hinter welcher E-Mail-Adresse verbirgt sich tatsächliches Potenzial und kein Datenmüll?

An welcher Stelle der Kampagne steht der Kunde / Ist er schon bereit für einen Abschluss?

Wie finalisiere ich die Kampagne, ohne den Kunden so abzuschrecken, dass er sich aus dem Verteiler abmeldet?

Erweitern Sie ihre Kundenakquise 2020 und stützen Sie sich hierbei auf mehrere Säulen gleichzeitig. Den Schwerpunkt hierbei nur auf das E-Mail-Marketing zu legen, vor allem wenn Sie sich neu in Ihrer Branche etablieren müssen, wird Ihrer Unternehmung wirtschaftlich schaden.

Investieren Sie dieses Lehrgeld von Anfang an in eine professionelle Strategie der Kundenakquise die einfach, effizient und zukunftsfähig gestaltet ist. Erfahren Sie mehr in einem kostenlosen Strategiegespräch.

Kundenansprüche im Marketing 2020

Der Kunde ist König.

Unabhängig der Branche in welcher Ihr Unternehmen agiert, so ist ein Fakt doch überall gleich: Die Ansprüche des Kunden bestimmen zu einem hohen Anteil das Angebot.

In den letzten Jahren hat sich das Verhalten Ihrer Kunden massiv geändert, was auch die Kundenakquise verändert hat. Die klassischen Akquisemethoden, die vor ein paar Jahren noch fantastisch funktioniert haben, können heutzutage nahezu wertlos sein. Eine Strategie zur erfolgreichen Kundenakquise muss sich also an das Kaufverhalten Ihrer Kundschaft anpassen.

Stellen Sie sich mal vor, dass Sie Ihre Dienstleistung oder Produkt an eine junge Zielgruppe vermarkten wollen, aber Werbung in der gedruckten Tageszeitung buchen. Klar, ein kleiner Teil Ihrer Zielgruppe wird Ihre Anzeige sehen, aber der größte Teil hat seit Jahren keine Zeitung mehr aufgeschlagen. Sie vermarkten also an Ihren potenziellen Kunden vorbei, wenn Sie die aktuellen Kundenansprüche ignorieren.

Ihr potenzieller Kunde ist schon seit Jahren auf Social Media aktiv und das Smartphone ist nicht mehr aus unserer Gesellschaft wegzudenken. Ob Sie das gut oder schlecht finden, spielt dabei keine Rolle, wenn Sie mit Ihrer Unternehmung profitabel bleiben wollen.

2020 erleben wir beispielsweise das Aufblühen von Dropshipping. Hierbei wird ein spezifisches Produkt bei einer spezifischen Zielgruppe über Social Media beworben und dabei astronomische Margen erzielt.

Ohne das Dropshipping an sich genauer zu beleuchten, zeigt dieses Phänomen allerdings eines sehr deutlich: Der Kunde möchte 2020 keine große Produktpalette oder breite Auswahl. Der Anspruch liegt viel mehr darauf, kurz, knapp und präzise alle nötigen Informationen von einem Produkt oder Dienstleistung zu erhalten und dann die Kaufentscheidung selber zu treffen.

Der Kunde möchte kaufen. Nur möchte er dafür keinen zusätzlichen Aufwand betreiben.

Die Strategie der eigenen Kundenakquise sollte sich 2020 genau auf diesen Anspruch konzentrieren. Sie muss flexibel auf neue Plattformen im Internet reagieren und sich anpassen können.

Das Einfache führt zum Erfolg!

Kosten senken und die Kundenakquise zukunftsfähig gestalten

Sie geben zu viel Geld für Ihre Kundenakquise aus!

Wie senke ich als Unternehmer nun die Kosten für meine Kundenakquise?

Die im Vorhinein beschriebene Entwicklung des E-Mail-Marketings und die geänderten Ansprüche der Kunden führen zu zwei wesentlichen Aussagen für Ihr Unternehmen:

Sie müssen Ihre Akquisestrategie überdenken

Sie können durch die Veränderung des Kundenanspruchs sogar noch Geld sparen

Die zukunftsfähige Gestaltung Ihrer Kundenakquise führt automatisch zu einer Minderung der laufenden Kosten und zu einer Vereinfachung der Arbeitsabläufe.

Bauen Sie Ihre Kundenakquise auf 3 wichtigen Säulen auf:

Landingpages

Moderne und ansprechende Darstellung der Dienstleistung / des Produktes

Einfache Möglichkeit der Bestellung / Terminbuchung

Durch eine professionell durchgeführte Keyword Recherche erhalten Sie genau die wichtigen Schlüsselwörter in Ihrer Branche, die Ihnen kostenlosen Traffic für Ihr Unternehmen garantieren.

Moderne und informative Landingpages verhelfen Ihnen, den Kunden an Sie zu binden und davon zu überzeugen, dass Sie die optimale Lösung für das kundenseitige Problem liefern, in Form eines Produktes oder einer Dienstleistung. Diese Landingpages bleiben, anders als eine E-Mail oder ein Brief in der Post, und können somit immer wieder von den potenziellen Kunden aufgesucht werden.

Der Kunde muss 2020 eine einfache Möglichkeit haben ein Produkt zu erwerben oder eine Dienstleistung bei Ihnen zu buchen. Eine simple und moderne Terminbuchung führt den Kunden ohne großen Aufwand zu Ihnen.

So können Sie sich wieder in aller Ruhe auf das Kerngeschäft Ihrer Unternehmung konzentrieren.

Gestalten Sie jetzt Ihre Kundenakquise modern, online, simpel und vor allem zukunftssicher!

Haben Sie Interesse an weiteren Informationen oder Suchen Sie bereits ein Unternehmen, dass sich um Ihre Kundenakquise kümmert? Schenken Sie uns Ihr Vertrauen und vereinbaren Sie jetzt eine kostenlose Erstberatung!

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Was du 2022 über Vertriebskanäle wissen musst – direkt, indirekt, online & offline https://kismailer.com/blog/vertriebskanaele/ https://kismailer.com/blog/vertriebskanaele/#comments Wed, 15 Sep 2021 12:47:00 +0000 https://kismailer.com/blog/vertriebskanaele/ Weiterlesen

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Folgendes Szenario… Stell dir mal vor, dass es auf dieser Welt nur eine Form der Kommunikation gibt, nur einen einzigen Kommunikationskanal, beispielsweise das Handy.

Von heute auf morgen bricht das Netz ein und der Provider kann diese Art der Kommunikation nicht mehr gewährleisten.

Jetzt musst du allerdings eine sehr wichtige Nachricht übermitteln, vielleicht hängt sogar dein Wohlstand oder deine Gesundheit davon ab, dass diese Nachricht sicher und korrekt übermittelt wird.

Bei diesem Beispiel kommt es zu einem von zwei Szenarien…

Erstens: Die Nachricht kann zu deinem Nachteil schlichtweg nicht übermittelt werden.

Oder zweitens: Es muss ad hoc ein neuer Kommunikationskanal entstehen, was Zeit und Ressourcen verschlingt.

Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit wird die Nachricht auch in diesem Fall nicht rechtzeitig beim Empfänger ankommen.

blogimage Unternehmer verzweifelt

Wird dieses Beispiel auf dein Unternehmen angewandt, dann steht der Kommunikationskanal für einen einzigen Vertriebskanal. Dieser mag in einem ersten Schritt lukrativ funktionieren und erscheint dir als sichere Einnahmequelle.

Aber was tun, wenn dieser Vertriebskanal abbricht oder nicht mehr von den Kunden genutzt wird?

Im besten Fall bist du zwar kurz deprimiert, aber froh darüber, wenn du deinen Vertrieb breit aufgestellt und nicht alles auf eine Karte gesetzt hast.

Die ersten Monate des Jahres 2020, der Beginn der Corona-Pandemie, haben deutlich gezeigt, wie wichtig das sein kann!

In diesem Artikel erfährst du, was ein Vertriebskanal ist, was du über Vertriebskanäle wissen musst und welche du für dein Unternehmen nutzen sollten.

marketing vertrieb zitat

Was ist ein Vertriebskanal?

Ein Vertriebskanal ist eine Strecke über die dein Angebot – sei es ein Produkt oder eine Dienstleistung – an den Endkunden vermittelt wird.

Was für Vertriebskanäle gibt es?

Vertriebskanäle lassen sich in zwei grundlegende Kategorien aufteilen.

  • Direkter Vertriebskanal
  • Indirekter Vertriebskanal

Was es mit den Kategorien auf sich hat und welcher Kanal für dein Unternehmen am besten geeignet ist, haben wir im folgenden für dich aufgeschlüsselt.

Direkte Vertriebskanäle

Der direkte Vertriebskanal ist dann gegeben, wenn du dein Produkt oder deine Dienstleistung direkt dem Endverbraucher zur Verfügung stellst, also in direkter Form verkaufst.

Direkter Vertriebskanal Illustration 2

Für direkte Vertriebskanäle steht beispielsweise der lokale Einzelhandel. Ein Geschäft wie Saturn verkauft durch die eigenen Ladenlokale direkt an die Kunden.

Zudem betreibt Saturn einen eigenen Online-Shop und vertreibt seine Produkte im direkten Vertriebskanal sowohl offline als auch online.

Vielleicht hat dein Unternehmen auch Mitarbeiter im Außendienst, die direkten Kundenkontakt pflegen und somit dem Kunden vor Ort Produkte oder Dienstleistungen verkaufen.

Auch dies zählt als herkömmliche Form eines direkten Vertriebskanals: Der klassische Staubsaugervertreter.

Indirekter Vertriebskanal

Im indirekten Vertrieb steht ein Zwischenhändler zwischen deinem Unternehmen und dem Endkunden.

Indirekter Vertriebskanal Illustration

Dieser kauft dir deine Ware ab, um sie dann durch seine Vertriebsstrukturen an den Endkunden weiterzuverkaufen.

Der Vorteil hierbei ist, dass der Zwischenhändler dir im Gegensatz zum Endverbraucher häufig eine sehr große Menge an Produkten auf einen Schlag abnimmt.

Der Nachteil ist, dass du durch einen direkten Vertriebskanal eine individuelle Preisgestaltung verwirklichen kannst und im Durchschnitt mehr Umsatz pro verkaufte Einheit erzeugst.

Häufig entscheiden sich Unternehmen für den indirekten Vertriebsweg, wenn sie nicht über die erforderlichen Vertriebsstrukturen oder das nötige Know-how verfügen.

Oft treten die beiden Vertriebskanäle auch in einer hybriden Form auf.

Als Beispiel ist hier Nespresso zu nennen, die ihre Kundschaft durch eigene Kaffeekapseln an das Produkt binden wollen.

Die passende Nespresso-Maschine lässt sich direkt in einem Nespresso-Store oder Online erwerben. Allerdings hast du auch die Möglichkeit die Kaffeemaschine bei einem unabhängigen Einzelhändler zu erhalten.

Aber warum sollte Nespresso die eigenen Produkte „indirekt“ vertreiben, wenn sie doch bereits in eigenen Stores verkauft werden?

Stelle dir einmal vor, du wärst Inhaber der Marke Nespresso.

Dir ist daran gelegen, den Umsatz jedes Jahr signifikant zu steigern, um den bisherigen Marktanteil zu sichern und dir weitere Geschäftsfelder zu erschließen.

Ein Grund, sowohl direkte, als auch indirekte Vertriebskanäle zu nutzen, ist die Ausfallsicherheit, über die wir am Anfang geschrieben haben.

Versiegt ein Vertriebskanal, hast du immer noch eine Backup-Lösung, um die Zeit zu überbrücken, die du benötigst, um den versiegten Kanal wieder nutzen zu können oder eine andere Kundenquelle aufzubauen.

Ein zweiter Grund ist der Kunde.

marketing vertrieb zitat 2

Er möchte eine Kaffeemaschine kaufen.

Vielleicht wurde er durch deine Marketing-Bemühungen bereits davon überzeugt, dass Nespresso im Moment der absolute Marktführer ist.

Vielleicht aber auch nicht.

Ein Kunde ohne klare Vorstellung möchte sich ein breites Sortiment an Kaffeemaschinen ansehen, um sich nach einer Beratung für die optimale Maschine entscheiden zu können.

Stelle dir vor, deine Maschine steht nicht bei dem besagten Einzelhändler und kann dem Kunden nicht präsentiert werden.

Dir geht nicht nur ein Geschäft verloren, vielleicht schadet es sogar deiner Reputation:

„Was, Nespresso-Maschinen gibt es nicht bei Saturn? Dann können die nicht gut sein…“

Welche Vertriebskanäle sich für dich lohnen, kommt vor allem auf deine Kundschaft an. Lerne deine Kunden kennen und passe deine Vertriebskanäle flexibel darauf an.

Beispiele für klassische Offline-Vertriebskanäle

Blogimage Offline Verkaufen

Die eigene Firmenniederlassung (direkt/indirekt)

Die eigene Firmenniederlassung bietet die optimale Möglichkeit, dein Produkt an potentielle Kunden zu verkaufen.

Je nach Produkt bietet sich hier ein direkter Store oder ein sogenannter Showroom an. Ein Store ist die klassische „Supermarkt“-Lösung.

Du verkaufst beispielsweise Schrauben?

Dann solltest du darüber nachdenken einen Teil der Firmenniederlassung zu einem Store umbauen, in dem der Kunde dein Sortiment direkt einsehen und Produkte erwerben kann.

Wenn du allerdings spezielle Schrauben herstellst, die nur beim Flugzeugbau zum Einsatz kommen, kannst du die Leistung deines Produktes in einem Showroom vermarkten.

Hierbei solltest du definitiv kreativ werden.

Stelle beispielsweise einen kleinen Teil einer Flugzeugbeschichtung aus, welcher die volle Leistung deiner Schrauben über mehrere Ebenen veranschaulicht.

In diesem Showroom arbeitet kompetentes Personal, dass die Fragen der Interessenten vor Ort beantworten und sie auch direkt beraten kann.

Durch handfeste Argumente in Form von haptischen oder optischen Beispielen kannst du in einem Showroom potentielle Kunden in tatsächliche Käufer transformieren.

Blogimage Verkaufen am Telefon

Verkaufsgespräche Telefon (direkt)

Zugegeben… Verkaufsgespräche für eine Schraubenfirma sind vielleicht nur bedingt das richtige Mittel zur Wahl.

Anders sieht es aus, wenn du eine Beratungsleistung oder eine andere Dienstleistung anbietest oder sogar im B2B-Bereich aufgestellt sind.

In den genannten Branchen ist das Verkaufsgespräch in Form eines Telefonats die optimale Möglichkeit, den Kunden von dem Angebot zu überzeugen.

Das Verkaufsgespräch eignet sich für alle Produkte und Dienstleistungen, bei denen die Problematik des Kunden und der Kunde an sich erörtert werden muss.

Hierzu ist Zeit und Verkaufsgeschick notwendig.

Klarer Vorteile jeder Form des direkten Gesprächs:

  • Zweifel können direkt aus dem Weg geräumt werden
  • Der Kunde kann durch eine gezielte Gesprächsführung von der Notwendigkeit deines Produktes überzeugt werden
  • Du kannst durch Fragen die Bedürfnisse deiner Kunden kennenlernen und dein Angebot so ggf. anpassen
Blogimage Messe DMexco

Messen (direkt/indirekt)

Stelle dir eine Messe wie eine Art mobilen Showroom vor, der immer dort aufgebaut wird, wo sich gerade die potentiellen Kunden sammeln.

Essenzieller Vorteil von Fachmessen: Der Fachbesucher.

Das klingt im ersten Moment vielleicht banal und selbstverständlich, aber der Fachbesucher birgt jedoch einen entscheidenden Vorteil im Vergleich zur Laufkundschaft oder Impressionen online.

Der Fachbesucher weiß, wovon du redest und was er sucht.

Stelle dir vor, du betreibst eine IT-Beratung.

Auf einer Messe für IT und Digitalisierung musst du nicht erst einmal lang und breit Begrifflichkeiten erklären oder Notwendigkeiten von IT-Infrastrukturen.

Den meisten Besuchern dieser Fachmesse ist dies schon längst klar. Sie kommen mit einem spezifischen Problem oder können sich davon überzeugen lassen, dass sie bald auf dieses Problem stoßen werden.

Du kannst das Warm-up überspringen und direkt in die heiße Phase des Verkaufsgesprächs einsteigen.

Beispiele für Online-Vertriebskanäle

Blogimage Macbook Kundschaft

Die eigene Webseite (direkt)

Die eigene Webseite ist neben den Auftritten deiner Firma auf Social-Media die Visitenkarte des 21. Jahrhunderts.

Potentielle Kunden stoßen auf deinen Firmennamen oder dein Produkt und suchen dann bei Google & Co. nach deinem Unternehmen, um weitere Informationen zu bekommen.

Nicht zu unterschätzen: Immer mehr Menschen sind mit dieser Möglichkeiten aufgewachsen und sehen es als selbstverständlich an.

Ein positiver Internetauftritt hat einen immer höheren Stellenwert, weil er bei Endkunden notwendiges Vertrauen verschafft.

Der Schlüssel zum Erfolg ist hierbei, deine Webseite in einen „Kundenmagneten“ zu verwandeln.

Hierzu solltest du grundlegend zwei Aspekte beachten:

1. Wie du dein Unternehmen darstellst…

An einem Beispiel:

Ein Energieerzeuger wird heutzutage online hauptsächlich sein grünes Image verkaufen und seinen Internetauftritt dahingehend anpassen.

Umweltfreundliche Energie verkauft sich schlichtweg einfach besser.

2. Wie stelle ich mein Produkt dar?

An einem Beispiel:

Ein Energieerzeuger stellt sich im ersten Schritt vor:

„Wir erzeugen durch Windenergie ausschließlich umweltfreundlichen Bio-Strom.“

Als zweiten Schritt wird er den Besucher auf sein Produkt hinweisen:

„Mehr Informationen zu unserem Green-Earth-Tarif finden Sie hier.“

Der Kunde sollte kurz und knapp über deine Firma informiert, aber auch im Anschluss direkt auf das Produkt verwiesen werden.

Du solltest eine detaillierte Buyer Persona erstellen, um deinen Kunden kennenzulernen und daraufhin deine Online-Vertriebskanäle ausrichten.

Ein eigener Online-Shop (direkt/indirekt)

„Der eigene Online-Store, ein direkter Vertrieb, der indirekt Kunden anlockt.“

Wie ist diese Aussage zu verstehen?

Online-Shops sprießen wie Unkraut aus dem Boden, da der Kunde von Heute es gewohnt ist, online einzukaufen.

Der Shop steht dem Kunden rund um die Uhr an 7 Tagen die Woche zur Verfügung und die Produkte werden sogar noch nach Hause geliefert!

Ebenso ist ein Online-Store in Zeiten von Shopify und Co. einfach erstellt und kann als eine weitere Säule und Vertriebskanal in deiner Vertriebsstrategie genutzt werden.

Warum der Online-Shop auch indirekt Kunden anlockt, ist einfach erklärt: Deine Webseite, dein Shop und sogar die einzelnen Produktseiten beinhalten gewisse Schlüsselbegriffe.

Werden diese Schlüsselbegriffe in einer Suchmaschine eingetippt, findet der Algorithmus die optimalen Ergebnisse zu diesem Schlüsselbegriff.

Du musst also nicht zwangsweise ein enormes Werbebudget bereitstellen, damit dein Shop funktioniert.

Blogimage E Commerce Shopbetreiber

Investiere lieber in Experten aus dem SEO-Bereich (Search Engine Optimization) und gewinne langfristig Kunden für deine Online-Plattformen.

Online-Marktplätze (indirekt)

Zusätzlich zum eigenen Online-Store kann dein Produkt ebenfalls auf einem digitalen Marktplatz angeboten werden.

Um nur eine Handvoll zu nennen:

  • Amazon
  • eBay
  • idealo
  • Rakuten
  • Etsy

Diese Marktplätze haben enorme Nutzerzahlen und funktionieren zusätzlich durch Kundenbewertungen.

Kundenbewertungen geben dem Käufer das Gefühl, dass das Produkt wirklich hält, was es verspricht.

Einige Nutzer bestellen sogar eine erhebliche Menge ihrer Einkäufe über digitale Marktplätze.

Falls möglich gilt also…

Erweitere deine potenzielle Kundschaft, indem du deine Ware bei Amazon und Co. anbieten.

Aber wie sieht es hierbei mit Dienstleistungen aus?

Plattformen für Dienstleistungen erfreuen sich immer mehr Beliebtheit.

Beispielsweise vermarkten Tausende von Dienstleistern Ihre Angebote bereits auf den Plattformen Fiverr, Upwork oder Malt.

Solltest du nun in gewissen Marktplätzen aktiv werden wollen, prüfe in einem ersten Schritt, welcher Marktplatz für dein Produkt am besten geeignet ist.

Generell gilt:

Einen zusätzlichen indirekten Vertriebskanal einzurichten schadet nie. Du solltest ihn allerdings von Anfang an richtig angehen.

Kläre zu Beginn folgende Fragestellungen: Wie werden dort Produkte angeboten, wie hebe ich mein Produkt hervor und welche Gebühren fallen für den Marktplatz an?

Blogimage Schreibtisch Macbook

Welche Vertriebskanäle sind 2022 unschlagbar?

Eines sollte vorweg erwähnt sein, auch wir können nicht in eine Marketing-Glaskugel blicken und erkennen, wie die Zukunft für Unternehmen und Vertriebskanäle aussieht.

Wenn du also auf der Suche nach einer geheimen Formel oder dem Marketing-Trick 2022 bist, wirst du hier nicht fündig.

Wir erzählen keine Märchen, sondern stützen uns auf die Erfahrung mit unseren Kunden, bewährte Strategien und Beobachtungen des Marktes.

Eines sollten du dir jedoch merken…

Du solltest so schnell wie Möglich auf eine hybride Form des Vertriebes setzen, um dich krisensicher aufzsutellen.

Mehr Möglichkeiten zum Vertrieb bedeutet mehr Umsatz – Das sollte deine Zauberformel sein.

Trotzdem wollen wir dir jetzt unsere 3 Tipps verraten, die dir dabei helfen werden, sich im Vertrieb schnell breit aufzustellen.

1. Tipp: Investiere in E-Commerce

E-Commerce bezeichnet den generellen Vertrieb im Netz bzw. online.

Dieser kann durch einen Online-Shop, einen Salesfunnel oder die Aktivität auf einem großen Marktplatz durchgeführt werden.

Der E-Commerce-Sektor boomt und das nicht erst seit wenigen Wochen.

Wie eine Statistik des HDE ONLINE-MONITORS von 2019 zeigt, nimmt zwar das prozentuale Wachstum ab, aber der Gesamtumsatz online betrug im Jahr 2019 netto 57,8 Mrd. Euro.

hde studie online umsatz 2019

Und von diesem Kuchen willst du kein Stück abhaben?

Viele Unternehmen besitzen immer noch keine Möglichkeit, ihr Produkt oder ihre Dienstleistung online anzubieten.

Eine der häufigsten Ausreden:

„Ich weiß ja gar nicht, wo ich da anfangen soll. Das ist alles viel zu kompliziert.“

In Zeiten von Shopify und Consulting-Unternehmen kann fehlendes Know-how nur bedingt als Begründung reichen.

Sieh es mal so:

Du bist nicht auf die Welt gekommen und konntest Auto fahren. Es wurde dir erst später beigebracht und nun möchtest du es nicht mehr missen, weil es dein Leben deutlich verbessert hat.

Mit E-Commerce verhält es sich genauso.

hde studie online marktplaetze

2. Tipp: Empfehlungsmarketing

Die klassische Mundpropaganda erlebt seit einigen Jahren Ihre Renaissance in Form des Empfehlungsmarketing.

Kunden werben Kunden, Affiliate-Marketing oder die Werbung mit positiven Testimonials von Bestandskunden, sollte mittlerweile in keinem Unternehmen mehr ignoriert werden.

marketing vertrieb zitat 3

Aktiviere also deine bestehenden Kunden und incentivieren Sie Empfehlungen.

3. Tipp: Verkaufsgespräche

Auch wenn der Online-Markt boomt, heißt dies nicht, dass du alle herkömmlichen Methoden über den Haufen werfen und neu anfangen solltest.

Der Vorgang des Vertriebes, des Kaufens und Verkaufens ist weiterhin ein Vorgang zwischen Menschen.

Diesen Fakt solltest du in deinem Strategieplänen stets im Hinterkopf haben.

Ob online oder offline, ob direkt oder indirekt, du willst dein Produkt an einen anderen Menschen verkaufen und dieser hat Sorgen, Wünsche, Probleme oder einfach nur genug Kapital, um lästige Aufgaben outzusourcen.

Eine Säule deines Vertriebes sollte immer ein klassisches Verkaufsgespräch darstellen, in dem du genau diese Kundenanliegen identifizieren und nutzt.

Online-Meeting, Telefongespräch, Messen, Ladenlokal...
Ganz gleich, für welchen Weg du dich entscheidest, einen direkten Vertriebskanal solltest du immer aufrecht halten, um mit deinen Kunden im direkten Kontakt zu bleiben.

Selbst am Beispiel Amazon sehen wir, welche Transformation ein Unternehmen im Laufe der Jahre durchmachen kann.

Vom Online-Buchhandel zu einem der weltgrößten Online-Marktplatz zu einem Offline-Supermarkt ohne Kassensystem (Amazon Go).

Sogar Amazon nutzt lokale Showrooms, in denen Sie die Produkte der Amazon Basic Linie präsentieren.

Verzichte also niemals ganz auf eine direkte Kommunikationsmöglichkeit mit deinen Kunden.

Nicht nur im Verkauf, sondern auch in der Optimierung deiner Produkte oder Entwicklung neuer Produkte sind Kundenmeinungen und -gefühle ausschlaggebend für Trends und Umsatz.

marketing vertrieb zitat 4

Fazit

Bleibe in deinen Vertriebskanälen flexibel und reagiere schnell auf neue Trends.

So sicherst du dir auch 2022 deinen Marktanteil und bleibst mit deinem Unternehmen erfolgreich.

Dieser Artikel hat bei dir mehr Fragen aufgeworfen als Antworten geliefert oder du willst dich zu deinem Online-Auftritt beraten lassen?

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3 Gründe, warum du mit deiner Webseite keine neuen Kunden gewinnst https://kismailer.com/blog/beitrag-7/ https://kismailer.com/blog/beitrag-7/#comments Wed, 15 Sep 2021 12:47:00 +0000 https://kismailer.com/blog/beitrag-7/ Weiterlesen

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Du hast eine eigene Webseite.

Vielleicht hast du sogar viel Geld für sie ausgegeben.

Aber irgendwie sorgt deine Webseite nicht für die Zahl an Kundenanfragen, die du dir vorgestellt haben.

Leider ist genau das ein Phänomen, das sich bei vielen Webseiten von Dienstleistern und Unternehmen, beobachten lässt:

Das Design stimmt und eigentlich sieht die Webseite doch einladend aus. Aber das war es leider schon.

Der potentielle Kunde besucht deine Webseite, erhält ein paar Informationen und … verlässt dann die Seite – ohne dass er dich kontaktiert oder seine E-Mail-Adresse hinterlassen hat.

In diesem kurzen Artikel gehen wir darauf ein, woran es mit großer Wahrscheinlichkeit liegt.

1. Problem: Sie motiviert Besucher nicht zum Handeln

Dieses Problem lässt sich bei einer Menge Webseiten feststellen.

Das Design stimmt und eigentlich sieht die Webseite einladend aus. Aber das war es leider schon.

Ein potentieller Kunde besucht deine Webseite, erhält ein paar Informationen und verlässt dann die Seite – ohne, dass er dich kontaktiert oder seine E-Mail-Adresse hinterlassen hat.

Schade. Und woran liegt’s?

Nun…

Wenn Besucher deiner Webseite kein starkes Verlangen nach deinem Angebot haben, werden sie sich nur wenig Mühe geben, um herauszufinden, wie sie dein Angebot überhaupt wahrnehmen können.

Das Problem dieser Webseiten: Sie haben kein Handlungsaufruf.

Ein Handlungsaufruf (engl.: Call to Action; kurz CTA) ist eine einfache Anweisung, die einem Kunden (oder potentiellen Kunden) beim Besuch Ihrer Webseite präsentiert wird.

Der CTA enthält immer ein Verb, das den Kunden klar darauf hinweist, was er als nächstes tun soll, wie z.B. klicken, anrufen, registrieren oder kontaktieren.

Nur ein geringer Bruchteil Ihrer Besucher wird auf Ihrer Webseite aktiv werden, wenn Sie nicht deutlich darauf hinweisen.

…ist zum Beispiel ein deutlicher Handlungsaufruf.

Genauso wie…

„Laden Sie sich jetzt unser kostenloses E-Book zum Thema XYZ herunter“

„Reservieren Sie jetzt Ihren Tisch für Ihr 3-Gänge-Dinner“

„Jetzt mehr Informationen anfordern!“

„Besuche uns in unserem Ladenlokal“

„Melden Sie sich für unseren Newsletter an.“

„Jetzt registrieren!“

Unterschätze nie wie wichtig es ist, deinem potentiellen Kunden genau zu sagen, was er machen soll. Denn im Endeffekt hat deine Webseite nur eine Aufgabe: Sie soll Besucher in Kunden verwandeln.

Und im besten Fall hat deine Webseite nur einen einzigen Call to Action. Zu viel Auswahl wirkt sich genauso negativ auf das Verhalten deiner Interessenten aus wie zu wenig.

Denke nur mal daran, wie lange es mittlerweile dauert, einen neuen Film auf Netflix auszuwählen.

Studien bestätigt dies:

„Zu viele Optionen bzw. eine zu große Auswahl führen demnach dazu, dass anstelle einer falschen lieber keine Entscheidung getroffen wird.“ Quelle

Achte also klar und deutlich darauf, dass auf deiner Webseite – und jeder Unterseite – ein klarer Handlungsaufruf vorhanden ist und dieser stimmig mit dem ist, was du von deinen Besuchern erwarten.

Merke dir also… 1 Seite = 1 Call-To-Action

2. Problem: Deine Webseite wirkt nicht vertrauensvoll

Du bist gut in dem, was du machst und du bemühst dich stets darum, deine Kundschaft zufriedenzustellen.

Aber hast du dafür Beweise?

Würdest du einem Verkäufer glauben schenken, der dir das Blaue vom Himmel verspricht?

Unwahrscheinlich.

Menschen sind seit jeher mißtrauisch, wenn ihnen jemand etwas verkaufen will. Deswegen ist es sinnvoll, wenn du deine Aussagen mit Beweisen unterstützt.

„Beweise“ sind in diesem Falle positive Kundenbewertungen, Testimonials oder Erfolgsgeschichten.

Kannst du vorweisen, dass du und dein Produkt halten, was ihr versprecht, werden potentielle Kunden deutlich weniger mißtrauisch sein und die Wahrscheinlichkeit des Abschlusses steigt enorm.

So fragte Capterra in einer Studie „Worauf vertrauen Sie am meisten beim Kauf eines neuen Produkts?“ und Bewertungen waren für die meisten Befragten das wichtigste Vertrauenssignal.

Kundenbewertung Studie Capterra

Zum Glück gibt es mittlerweile unzählige Methoden, um Kunden nach einer Bewertung zu fragen:

  • Du nutzt lokalninja und kannst Kunden einfach darum bitten, dir Feedback zu geben und dich bei Google zu bewerten.
  • Du verkaufst online? Dann kann ein Bewertungsanbieter wie Trusted Shops die richtige Lösung sein.
  • Oder du fragst deine Kunden einfach, per E-Mail oder von Angesicht zu Angesicht.

Positive Kundenstimmen sollten unbedingt auf der eigenen Webseite platziert werden, um die Vertrauenswürdigkeit Ihres Internetauftritts zu steigern.

3. Problem: Es geht nur um dich, nicht um deine Kundschaft

Es klingt zwar unlogisch, aber auf Ihrer Webseite geht es nicht um dich. Zumindest nicht in erster Linie, es geht um deine Kundschaft.

Es geht darum, wie du und dein Angebot deiner Kundschaft helfen und Ihre Probleme lösen kann.

Aus diesem Grund solltest du dich in erster Linie darauf konzentrieren, zu vermitteln, wie du oder dein Produkt helfen können.

Spreche das Problem deines Kunden direkt an, hole ihn mental ab und biete ihm dann die Lösung an.

Schauen wir uns mal zwei Beispiele an…

Beispiele Kundenansprache

Weißt du, was dieses Unternehmen genau anbietet und welche Probleme gelöst werden? Nein.

Anstatt sich auf den Kunden zu fokussieren, wird mit leeren Begriffen und Selbstbeweihräucherung geworben. Der Mehrwert für den Besucher ist gleich null.

Schauen wir uns ein weiteres Beispiel an.

Beispiele Kundenansprache 2

Hier wird das Problem unserer potentiellen Kunden sofort angesprochen und direkt vorqualifiziert.

Im zweiten Satz wird unser Angebot definiert.

So wissen Besucher sofort, was Sie von unserer Webseite und unserem Angebot zu erwarten haben, anstatt sich zu fragen, was wir überhaupt anbieten (und die Webseite unwissend zu verlassen).

Natürlich werden sich viele Besucher nicht angesprochen fühlen, jedoch waren genau die eh nicht an dem Angebot interessiert.

Es ist also kein Verlust, sondern nur ein Aussortieren.

Scheue dich auf deiner Internetpräsenz also nicht davor, dich explizit an deine Zielgruppe zu richten, und nimm in Kauf Nicht-Kunden zu verlieren.

Zusammenfassung

Wie du siehst, ist es gar nicht so schwer, die eigene Webseite in einen Kundenmagneten zu verwandeln.

Halte dich an diese 3 Punkte und du bist deiner Konkurrenz bereits mit großer Wahrscheinlichkeit mehrere Schritte voraus:

Richte deine Webseite auf einen Handlungsaufruf aus, der am sinnvollsten für Ihr Angebot ist – Vereinbaren Sie jetzt einen Termin, Produkt in den Warenkorb legen, E-Mail-Adresse eintragen, etc.

Setze auf Vertrauenselemente auf deiner Webseite – Kundenbewertungen, Auszeichnungen, Social Proof, etc.

Fokussiere dich auf deine Kunden – Spreche die Probleme, die du lösen kannst direkt an, anstatt dich selbst zu loben und zu präsentieren.

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9 Wege, um sofort das Vertrauen von Kunden zu gewinnen https://kismailer.com/blog/kundenvertrauen-gewinnen/ https://kismailer.com/blog/kundenvertrauen-gewinnen/#comments Wed, 15 Sep 2021 12:46:00 +0000 https://kismailer.com/blog/kundenvertrauen-gewinnen/ Weiterlesen

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Niemand bestellt in einem Online-Shop, der irgendwie verdächtig wirkt. Aus diesem Grund wird der Faktor Vertrauen im E-Commerce besonders groß geschrieben.

Doch wie lässt es sich erreichen, dass ein Besucher einem Online-Shop direkt vertraut und ohne Sorge bestellt?

Zum Glück ist das gar nicht so schwer!

Hier sind 9 Möglichkeiten, mit denen du dafür sorgen kannst, dass ein potentieller Kunde deinen Shop besucht und nicht sofort wieder abhaut, weil er ein komisches Bauchgefühl hat!

1. Tritt professionell auf!

Eine professionelle Webseite ist ein absolutes Must Have.

Daher muss deine Webseite ein modernes Webdesign und qualitativ hochwertige Bilder haben.

Dazu noch schnell laden, logisch strukturiert sein, sowie verschiedene Support-Kanäle anbieten.

Oder würdest du in einem Online-Shop bestellen, der so aussieht als wäre er 2001 das letzte Mal aktualisiert worden?

2. Zeige Kompetenz!

Denn Kunden werden nur in deinem Online-Shop den Jetzt kaufen-Button drücken, wenn sie davon überzeugt sind, dass du auch lieferst, was du versprichst.

Hältst du die angegebenen Lieferzeiten ein?

Verkaufst du hochwertige Produkte?

Wie gehst du mit Retouren um?

Kunden- und Produktbewertungen zeigen potentiellen Kunden, dass sie ohne Angst vor Betrug in Ihrem Shop bestellen können und es mit einem kompetenten Verkäufer zu tun haben.

Hier gibt’s mehr Infos darüber, warum Bewertungen wichtig sind & wie sie deinen Umsatz steigern können. (Der Artikel wird in einem neuen Fenster geöffnet)

3. Sei kommunikationsbereit!

Zeige deutlich, dass du dazu bereit bist etwaige Fragen von potentiellen Kunden zu beantworten oder sogar (falls möglich) Kaufberatung anzubieten.

Alleine die Darstellung verschiedener Support-Kanäle wie E-Mail, Telefon, WhatsApp, Facebook Messenger oder Fax, sorgen bei Kunden für ein Gefühl der Sicherheit und zeigt, dass die Kunden deines Shops dir am Herzen liegen.

4. Senke das Risiko für Kunden!

In jedem Handel gibt es für eine Seite ein höheres Risiko. Dieses Risiko liegt meist auf der Käuferseite, da dort das hart verdiente Geld liegt…

Ist das Weggeben des Geldes (=der Kauf) mit einem großen Risiko behaftet, sinkt die Kaufbereitschaft drastisch.

Wer will schon Geld ausgeben, wenn nicht sicher ist, ob man auch wirklich was dafür bekommt…

Deswegen solltest du dieses Risiko für deine Kunden möglichst gering halten!

Indem du kostenlose Retouren, eine Testphase, kostenlosen Versand oder eine Erstattung bei Nichtgefallen anbietest, steigt die Kaufbereitschaft beim Kunden.

Ein gutes Beispiel für diese Strategie ist Emma, bei diesem Online-Shop kann eine Matratze 100 Nächte zu Hause getestet werden. Und Bei Nicht-Gefallen gibt’s das Geld zurück.

5. Zeige Transparenz!

Kunden wollen Wissen, was sie bekommen und auch wann sie es bekommen.

Es ist von Vorteil, wenn du dein eigenes Angebot kennst und es möglichst detailreich beschreiben kannst.

So kriegen potentielle Kunden schon vor dem Kauf einen Eindruck von dem Produkt.

Ebenso solltest du versuchen möglichst genaue Lieferzeit anzugeben.

Eine ungefähre Lieferzeit von 2–21 Werktagen lässt kein gutes Gefühl beim Kunden entstehen. Wenn du noch einen Schritt weitergehen willst, kannst du auch Paket-Tracking implementieren!

So weiß der Kunde immer genau, wo sein Paket gerade ist. Ein gigantischer Vertrauens-Boost!

6. Biete deinen Kunden verschiedene Optionen an!

Manche Kunden zahlen gerne per PayPal, andere bezahlen lieber per Überweisung.

Es ist wichtig alle möglichen Zahlungsarten abzudecken, damit du im letzten Schritt keine Kunden verlierst, nur weil die bevorzugte Zahlungsart nicht gegeben ist.

Auch innovative Zahlungsarten wie zum Beispiel BitCoin anzubieten, signalisiert Besuchern deines Shops, dass du auch an Kunden mit besonderen Vorlieben denkst und am Puls der Zeit agierst.

7. Erzähl deine Geschichte!

Viele Online-Shops sind gesichtslos und unpersönlich.

Der Mensch ist ein soziales Wesen und hat ein besseres Gefühl beim Kauf, wenn er die Gesichter hinter dem Shop und deren Beweggründe kennt.

Deswegen empfehle ich meinen Klienten, und an dieser Stelle auch dir, sich selbst und das Team vorzustellen.

Stell dich und dein Team auf einer Über Uns-Seite vor.

Erkläre, warum der Shop gegründet wurde. Wer bist du? Was ist deine Motivation?

Das macht deinen Online-Shop persönlicher und menschlicher. Die About-Seite von Waterdrop ist eines von vielen großartigen Beispielen.

Hier ein kleiner Ausschnitt:

waterdrop about

Ebenso kannst du auch deinen Produkten eine Geschichte verleihen.

Anstatt nur die Produktbeschreibung des Herstellers zu benutzen, die jeder andere Online-Shop auch benutzt, solltest du dich fragen:

Was macht das Produkt besonders und wie wird es am besten genutzt?

8. Lege den Fokus auf Einfachheit!

Kunden werden vom komplizierten Vorgängen abgeschreckt.

Achte deswegen auf einen schnellen & einfachen Check-Out. Mache es deinen Kunden einfach mal schnell eine Frage zu stellen und in kürzester Zeit alle wichtigen Informationen zu einem Produkt zu erfahren.

9. Produziere hilfreichen, unterhaltsamen Content

Den eigenen Online-Shop mit einem Blog zu begleiten, hat mehrere Vorteile.

Es ermöglicht dir zu zeigen, dass du ein sympathischer Branchen-Experte bist.

Das steigert das Vertrauen deiner Kunden und sorgt zusätzlich für eine erhöhte Sichtbarkeit in den Suchergebnissen.

Produzierst du hilfreichen Content, Anleitungen, Produktbewertungen, sei es im Text- oder Videoformat, wirst du in den Augen der Shopper mehr als ein Online-Shop.

Du und dein Shop-Blog werden zu einer hilfreichen Ressource und Entertainer, was für mehr Kunden und eine höhere Kundenbindung sorgt!

Fazit

Wenn du diese 9 Tipps in deinen Shop integrierst, stehen die Chancen sehr gut, dass sich deine Konversionsrate erhöht. Und das ist immer gut!

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